6 Tage, 10 Gastspiele, 29 Aufführungen, 4300 Besucher:innen: Unser diesjähriges Festival war ein großer Erfolg! Abzulesen ist das nicht nur an nackten Zahlen. Weil Bilder mehr als tausend Worte sagen, präsentieren wir euch im Folgenden einen fotografischen Rückblick auf AUGENBLICK MAL! 2025. Vorhang auf für monstermäßige Stimmung, freudestrahlende Gesichter und elektrisierende Momente!

Ein großes Dankeschön richten wir an unsere Festivalfotograf:innen Jörg Metzner und Ciara Angela Engelhardt. Von ihnen und weiteren Teammitgliedern (u.a. dem Redaktions-Team Oliver Becht und Ruth Hundsdoefer) stammen die folgenden Fotos.

Kapitel 1: Willkommen in den Festival-Zentren Theater an der Parkaue und Theater Strahl

Kapitel 2: Die Eröffnung

Kapitel 3: Unsere 10 Gastspiele

Kapitel 4: Unser Gesprächsprogramm rede+zeit

Kapitel 5: Die ASSITEJ-Preisverleihung inkl. Party

Kapitel 6: Begegnungen, Gespräche, Spaß: Die schönen Momente am Rande

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden und Besuchenden für ein wunderbares AUGENBLICK MAL! 2025!

Wer weiter in Erinnerungen schwelgen möchte, findet auf der Startseite dieser Website ein ausführliches Festival-Tagebuch - hier geht es direkt zum ersten Eintrag.

Wir dokumentieren für euch AUGENBLICK MAL! 2025 in Form von Tagebuch-Einträgen - jeden Tag aufs Neue. Heute: Der Sonntag.

08:15 Uhr - Ein letztes Mal starten wir mit einem digitalen Team-Meeting in den Tag. Wahnsinn, wie schnell die Woche verflogen ist! Im Festival-Hotel stehen das letzte Frühstück und der Check-Out an, in den Spielstätten die letzten Programmhöhepunkte.

10:07 Uhr - Diese Höhepunkte richten sich am Wochenende insbesondere an Familien. Im Theater Strahl finden zwei weitere Aufführungen von “SPLASH!” statt: Hier werden die vielen anwesenden Kinder nicht nur aktiv in die Show einbezogen, sondern dürfen das Bühnenbild im Anschluss in einen Abenteuerspielplatz verwandeln. 

10:23 Uhr - Im Theater an der Parkaue stehen zwei Vorstellungen vom “Allerbesten Familienstreit” auf dem Programm. Unser zuständiges Teammitglied Katharina ist begeistert von der DGS-Verdolmetschung am Morgen und berichtet von “strahlenden Gesichtern”.

11:14 Uhr - Ebenfalls zum letzten Mal findet am Vormittag ein rede+zeit-Gesprächsformat statt. Beim TEEN KITCHEN TABLE wird an 4 Tischen über die Inszenierungen “SPLASH!”, “Follow me!”, “Faust - eine Tragödie” und “Der Katze ist es ganz egal” gesprochen. Mit dabei sind ForesTEEN-Gäste aus Dänemark, Litauen, Italien und Spanien sowie (ebenfalls wichtig) Brot mit Nutella und veganer Streichwurst. Die Gespräche drehen sich unter anderem darum, ob die Inszenierungen ein Nachgespräch benötigen oder für sich stehen. Im Anschluss finden ein weiteres Nachgespräch zum “Allerbesten Familienstreit” sowie der Workshop “How To be Part of a ecosystem” von Ruth Slob statt. Hier nutzen die Teilnehmenden das fantastische Wetter und lassen sich bei Spaziergängen von den vielfältigen Lebensformen im angrenzenden Park inspirieren.

13:24 Uhr - Wir kommen mit ForesTEEN-Gästen aus Italien und Spanien ins Gespräch. Viele sind zum ersten Mal in Berlin und beschreiben die Festival-Atmosphäre als “warmherzig und familiär".

15:02 Uhr - “Der Katze ist es ganz egal” und “Faust - eine Tragödie” spielen im Laufe des Tages ebenfalls ihre letzte Aufführung. Am Nachmittag kommen alle Festival-Beteiligten im Theater Strahl zusammen. Die erfolgreiche Woche soll gefeiert werden: Natürlich mit Pizza!

16:23 Uhr - KJTZ-Leiterin Meike dankt in ihrer Abschlussrede allen Beteiligten: Dem Festival-Team, den Beteiligungsgruppen BLICK´S MAL! und AUGENtagMAL!, allen Kooperationspartnern, sowie den Gastspielen und Programmbeteiligten. “Es war ein tolles Festival mit guter Teamarbeit!” Schon jetzt ist die Vorfreude auf die nächste Ausgabe im Jahr 2027 groß.

17:02 Uhr - Die Monster des diesjährigen Festival-Designs haben es im Laufe der Woche in die Herzen vieler Besucher:innen geschafft. Die BLICK´S MAL-Gruppe erhält zum Abschluss ein ganz besonderes Geschenk, um das sie viele Erwachsene beneiden: Kissen in AUGENBLICK MAL!-Monsterform und -optik. “Wir hoffen sehr, dass es beim nächsten Festival wieder eine BLICK´S MAL!-Gruppe geben wird!”, sind sich die Gruppenmitglieder einig. 

17:23 Uhr - Einen ausführlichen Rückblick mit weiteren Stimmen lest ihr im Laufe der kommenden Woche. Heute bleibt zu sagen: Vielen Dank an alle Beteiligten für ein wunderbares Festival! Danke an alle, die diesen Blog gelesen haben. Wir freuen uns jetzt schon, euch in 2027 wiederzusehen!

Unser fotografischer Tagesrückblick (Credits Ciara Angela Mission Engelhardt, Kris Grün und Oliver Becht):

Wir dokumentieren für euch AUGENBLICK MAL! 2025 in Form von Tagebuch-Einträgen - jeden Tag aufs Neue. Heute: Der Samstag.

10:00 Uhr - Ganze fünf unterschiedliche Inszenierungen stehen im Laufe des Tages auf dem Programm - Festivalrekord! “Der allerbeste Familienstreit” und “SPLASH!” feiern dabei ihre AUGENBLICK MAL!-Premiere. Schön, dass ihr da seid!

11:20 Uhr - Bereits zum zweiten Mal wird im Atze Musiktheater “Der Katze ist es ganz egal” aufgeführt. Mit der BLICK´S MAL!- und der AUGENtagMAL!-Gruppe im Publikum findet im Anschluss ein Nachgespräch statt, bei dem insbesondere das aus hunderten Bällen bestehende Bühnenbild zum Thema wird. Ein weiterer Höhepunkt: Hauptdarstellerin Amelie hat Geburtstag und bekommt auf der Bühne einen Kuchen samt Geburtstagslied überreicht.

13:11 Uhr - Im Festivalzentrum Theater an der Parkaue treffen wir Elena Philipp, die Teil des Kuratoriums für AUGENBLICK MAL! 2023 war. Ihr Urteil zur neuerlichen Auswahl: “Ein sehr gelungener Mix, der sich besonders durch die Breite der Theaterformen auszeichnet.”

13:22 Uhr - Auch an Tag fünf gibt es im Festivalzentrum noch Neues zu entdecken: Heute wird im Innenhof gegrillt und Wikingerschach gespielt. 

14:23 Uhr - Im Laufe des Tages geht es auf dem Festival immer internationaler zu: Die AUGENtagMAL!-Gruppe wird von weiteren Theatre Action Groups (TAG) im Rahmen des EU-geförderten Projektes ForesTEEN besucht. Am morgigen Sonntag werden alle anwesenden Gruppen im rede+zeit-Gesprächsprogramm aufeinandertreffen. Wer alles dabei ist und wie sie AUGENBLICK MAL! erleben, lest ihr im nächsten und finalen Tagebuch-Eintrag!

15:51 Uhr - Im Theater Strahl schwitzen das Publikum und das Ensemble des Theater Marabu bei einem gemeinsamen Saunagang. Willkommen in der Inszenierung “SPLASH!”.

16:11 Uhr - Die BLICK´S MAL!-Gruppe trifft am Nachmittag die Voyager - Werkstatt für Kulturjournalismus. An dem Programm nehmen Kulturjournalist*innen aus ganz Deutschland teil, um im Rahmen des Festivals mehr über Kinder- und Jugendtheater zu erfahren.

19:31 Uhr - Ein Höhepunkt des Festivals steht am Abend im Theater Strahl an: Die ASSITEJ-Preisverleihung, die im Rahmen von AUGENBLICK MAL! veranstaltet wird. Eingebettet in eine festliche Zeremonie mit musikalischer Begleitung durch das Schrotti Star Orchester werden Camilla Pölzer mit dem mit 15.000 Euro datierten Vera Gerdau Preis zur Förderung inklusiver Projekte im Kinder- und Jugendtheater, Christine Wahl mit dem Bernd Mand-Preis für Kulturjournalismus, das WUK Theater Quartier mit dem ASSITEJ Veranstalter*innenpreis, sowie Christiane Müller-Rosen, das FLUX - Netzwerk Theater und Schule, und Prof. Dr. Wolfgang Sting mit dem ASSITEJ-Preis geehrt. Herzlichen Glückwunsch!

19:37 Uhr - Bei allen Feierlichkeiten hat der Abend auch ernsten Charakter. Die Kürzungen im Kulturbereich, ganz aktuell in Nordrhein-Westfalen, spielen schon das ganze Festival eine Rolle. ASSITEJ-Vorstandsmitglied Katrin Maiwald nutzt ihre Eröffnungsrede für einen Appell: “In gesellschaftlich angepassten Zeiten ist es besonders wichtig, kulturelle Vielfalt zu fördern. Lasst uns laut, sichtbar, und solidarisch bleiben - jetzt erst recht!”

21:24 Uhr - Es wird der längste Abend des Festivals. Die Party im Anschluss der Preisverleihung hat Vieles zu bieten; unter anderem Live-Musik, Fingerfood, Karaoke und viele schöne Gespräche. Langsam, aber sicher biegt AUGENBLICK MAL! 2025 auf die Zielgerade ein …

Unser fotografischer Tagesrückblick (Credit: Oliver Becht; mehr Fotos folgen):

Wir dokumentieren für euch AUGENBLICK MAL! 2025 in Form von Tagebuch-Einträgen - jeden Tag aufs Neue. Heute: Der Freitag.

09:20 Uhr - Der Arbeitstag für das Festival-Team beginnt in der Regel, bevor die ersten Vorstellungen starten. Heute zum Beispiel im Atze Musiktheater, wo am Nachmittag die Festivalpremiere von “Der Katze ist es ganz egal” ansteht. Für uns heißt das: Letzte Absprachen für die Über- und Untertitelung und den Voreinlass treffen, Programmmagazine und Namensschilder platzieren, sowie die Kasse herrichten.  

11:23 Uhr - Als Höhepunkt des heutigen Gesprächsprogramms rede+zeit findet eine Unterhaltung zwischen der BLICK´S MAL!-Gruppe und unserem Kuratorium statt. Dabei geht es unter anderem um die Kriterien, die bei der Auswahl der 10 Gastspiele eine Rolle gespielt haben. “Die Stücke sollten Lust auf Theater machen und verschiedene Formen widerspiegeln”, heißt es. Die BLICK´S MAL!-Gruppe erzählt, was ihnen bei der Mitarbeit am Festival am meisten Spaß gemacht hat: Die Entwicklung des eigenen Merchs, die Sichtung der Stücke sowie das Mitwirken an Festival-Look und Programmmagazin.

11:36 Uhr - Stichwort Programmmagazin: Für “ihre” Doppelseite hat die BLICK´S MAL!-Gruppe ein Kreuzworträtsel mit Fragen rund um das Festival entwickelt. Wer die richtige Lösung an die hinterlegte Handynummer schickt, erhält einen individuell von der Gruppe gestalteten Preis. Schnell sein lohnt sich!

11:45 Uhr - Das Kuratorium tritt bei der rede+zeit heute nur zu dritt auf: Jungkuratorin Mariella fehlt, weil sie ihr Mathe-Abitur schreibt. 

12:15 Uhr - Beim Mittagessen in der Kantine sorgt auf einmal ein Dinosaurier für Aufsehen. Die beeindruckende Kreatur stapft mitten durch den Raum! Was Mitglieder des Festival-Teams wissen: Nebenan läuft die Generalprobe für die Aufführung des “Allerbesten Familienstreit”, die am kommenden Tag ansteht. Solche Proben sind ein Fixpunkt des Festivals und finden hinter den Kulissen täglich in unterschiedlichen Spielstätten statt.

14:30 Uhr - Öffentlich zu sehen ist am Nachmittag wie erwähnt erstmals “Der Katze ist es ganz egal”. Unser Awareness-Team ist begeistert: “Das Stück verbreitet Freude und Gendereuphorie!”

14:42 Uhr - Unweit des Theaters haben sich BLICK´S MAL! und AUGENtagMAL! zum gemeinsamen Sushi-Mittagessen im Park verabredet. In kleinen Gesprächsrunden werden das bisherige Festivalerlebnis und Eindrücke zu den Inszenierungen reflektiert.

16:45 Uhr - Später feiern noch zwei weitere Inszenierungen ihre Festivalpremiere: “Faust - eine Tragödie” und “Follow me!”. Das Ensemble von “Troja” bereitet sich nach der (leider) letzten Vorstellung hingegen auf die Heimreise vor.

18:03 Uhr - Am Infotisch der Parkaue ertönen laute „Aaaaaaws!“. In ihrer Pause ist ein Frankfurter Teammitglied in den Zoo gefahren und hat Pandababies fotografiert.

18:25 Uhr - Im oberen Foyer in der Parkaue ist es ruhig. Einige Teammitglieder verschnaufen und freuen sich, dass gerade alles rund läuft. Eine Mitarbeiterin versucht zwei kleine Monsterkissen in ihrem vollen Rucksack zu verstauen. Plötzlich sagt jemand mit Flauschmonsterstimmchen „Nein! Nicht in den Rucksack, neeeeeiiin!“ Die Mitarbeiterin ist gnadenlos und stopft weiter. Weitere Flauschmonsterstimmchen steigen in den Protest ein. Schließlich ist der Rucksack zu. Als sie kurz noch etwas herausholen möchte, erhebt sich der Protest von Neuem. Mit ihrem „Jetzt ist aber Ruhe!“ endet das Drama und Gerd Taube sagt: „Da war schon viel Schönes dabei … da kannst du weiter dran arbeiten.“

20:47 Uhr - Das Spätabendprogramm stellt heute der Nachbereitungsworkshop zu “Follow me!” dar. Hier geht es besonders interaktiv zu: Die zahlreichen Gäste entwickeln gemeinsam mit Choreograph Felix Berner und zwei Darsteller:innen eine an das Stück angelehnte Choreografie. Der Feierabend ist danach redlich verdient!

Unser fotografischer Tagesrückblick (Credits: Ciara Angela Mission Engelhardt und Oliver Becht):

Wir dokumentieren für euch AUGENBLICK MAL! 2025 in Form von Tagebuch-Einträgen - jeden Tag aufs Neue. Heute: Der Donnerstag.

08:20 Uhr - AUGENtagMAL!! Mit Wortwitzen und viel Vorfreude auf neue Erlebnisse starten wir im Festival-Hotel in den Tag. Jeden Morgen aufs Neue kommt es hier im Früstücksraum und der Lobby zu netten Begegnungen, sind doch sowohl Festivalteam als auch Gastspiele vor Ort untergebracht.

10:00 Uhr - Das Gesprächsprogramm rede+zeit zieht ins Theater an der Parkaue weiter. Los geht es heute mit einem Warm-Up, das die Kinder und Jugendlichen der Beteiligungsgruppen BLICK´S MAL! und AUGENtagMAL! anleiten. Nach einer Dehneinheit steht ein Speeddating an: Die Teilnehmenden sollen sich mit unbekannten Personen unterhalten und eine Gemeinsamkeit finden.

10:48 Uhr - Vier parallel laufende Workshops bilden das Herzstück des Vormittags. Von Studierenden der Universität Hildesheim sind im Rahmen eines Uni-Seminars Nachgespräche zu den AUGENBLICK MAL!-Gastspielen vorbereitet worden. Im Nachgespräch zu “Wolf” bewegen sich die Teilnehmenden frei durch den Raum und sinnieren über vorbereitete Fragen: Welche Szene der Inszenierung ist euch besonders in Erinnerung geblieben? Was hat das Bühnenbild bei euch ausgelöst? Mit welchen Gedanken habt ihr die Vorführung verlassen? “O (die shOw)” wird ebenfalls kreativ nachbereitet: Alle Teilnehmenden haben ein Schild mit ihrem Anfangsbuchstaben auf dem Bauch kleben. Genau wie in der Inszenierung sollen daraus möglichst vielfältige Wörter gebildet werden.

11:34 Uhr - Im Foyer der Parkaue geht es derweil ruhig zu. Wenn Gäste vorbeikommen, erfreuen sie sich an den vielen interaktiven Stationen und Chill-Ecken. Auch das im Programmmagazin enthaltene Kreuzworträtsel der BLICK´S MAL!-Gruppe wird immer wieder ausgefüllt. Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: Hier kann bei Einsendung des korrekten Lösungswortes ein Preis gewonnen werden!

12:00 Uhr - Pizza-Alarm - allerdings zunächst im negativen Sinne! Ganze 11 Meter Pizza hat die BLICK´S MAL!-Gruppe für die Mittagspause bestellt. Leider wurde diese zu einer anderen Parkaue im Norden Berlins geliefert. Ein Happy End gibt es trotzdem: Die Bestellung kann zum Theater Strahl umgebucht werden, wo sich BLICK´S MAL! ab 13 Uhr “TROJA” anschauen möchte.

13:02 Uhr - “TROJA” feiert am heutigen Donnerstag seine Festivalpremiere und wird gleich zweimal aufgeführt, einmal am Mittag und einmal am Abend. Die jeweils finalen Aufführungen von “Talking about Silence” und “O (die shOw)” komplettieren den vergleichsweise ruhigen Festivaltag. 

14:33 Uhr - Die BLICK´S MAL-Gruppe hatte “TROJA” bei der Sichtung der Stücke als ihre Lieblingsinszenierung benannt. Die Vorfreude auf das Zuschauen vor Ort war dementsprechend groß und hielt allen Erwartungen stand! Besonderer Höhepunkt: Nach der Vorstellung nimmt sich das “TROJA”-Team Zeit für eine ausführliche Fragerunde. Großen Applaus gab es zuvor bereits nicht nur für die drei Darsteller*innen, sondern auch die Deaf Performerin und zwei DGS-Dolmetscher*innen. Toll, wie nach nur einer gemeinsamen Probe diese sowieso schon wunderbare Inszenierung durch Performance und Übersetzung noch bewegender und mitreißender wurde!

15:45 Uhr - Im Weiten Theater in der Parkaue treffen sich Kulturjournalist*innen aus ganz Deutschland, um im Rahmen des Festivals mehr über Kinder- und Jugendtheater zu erfahren. Neugierig befragen sie Jungkuratorin Mariella und die Leiter*innen der BLICK´S Mal!-Gruppe MJ und Pauri dazu, wie Kinder- und Jugendbeteiligung im Theater gelingen kann. Brauchen Journalist*innen vielleicht junge Expert*innen nach dem Theaterbesuch? Für wen sollten Theaterkritiken eigentlich von wem geschrieben werden?

20:35 Uhr - Mit der jeweils zweiten Tagesvorstellung von “TROJA” und “Talking about Silence” klingt der Tag ruhig aus. Im Festivalzentrum Theater Strahl fühlen wir uns mittlerweile richtig heimisch: Das zeigen unter anderem die immer größer werdenden Wortkunstwerke an den Toilettenwänden und Fenstern. Definitiv einen Besuch wert!

Unser fotografischer Tagesrückblick (Copyright Ruth Hundsdoerfer und Oliver Becht):

Wir dokumentieren für euch AUGENBLICK MAL! 2025 in Form von Tagebuch-Einträgen - jeden Tag aufs Neue. Heute: Der Mittwoch.

Die Beiträge erscheinen ab sofort am Morgen nach dem jeweiligen Festivaltag.

10:00 Uhr - Auch am zweiten Festivaltag stehen Aufführungen von “O (die shOw)”, “PEER GYNT” und “Wolf” an. Seine Festivalpremiere feiert am Nachmittag “Talking about Silence”: Schön, dass ihr da und Teil von AUGENBLICK MAL! seid!

12:34 Uhr - #BerlinIstKultur: In allen Spielstätten haben wir Postkarten ausgelegt, die mit Erlebnissen im jungen Theater beschrieben und an den regierenden Bürgermeister geschickt werden sollen, um die allgegenwärtigen Kürzungen im Kulturbereich rückgängig zu machen. Es bewegt und macht Mut, wie viele Zuschauer:innen nach den Vorführungen zum Stift greifen!

13:35 Uhr - Tag zwei des Festivals ist auch Tag zwei unserer begleitenden Lehrer:innen-Fortbildung. Heute besucht die Gruppe gleich zwei Vorstellungen und zwei Nachbereitungsformate, nachdem gestern Kennenlernspiele, Workshops und der gemeinsame Besuch der Eröffnungsfeier anstanden. Was unserer KJTZ-Leiterin Meike besonders in Erinnerung geblieben ist: Die Vorstellungsrunde, bei der eine glückliche Nachrückerin eine Kaffeetasse ohne Henkel in die Höhe hält. Beim Willkommenskaffee habe sie "die Rahmenbedingungen für diese Veränderung" geschaffen. Die Tasse sei dann gefallen und nun - eben ohne Henkel - ein Beispiel dafür, wie wir Veränderungsprozesse ermöglichen, begleiten und immer wieder neu bewerten können. Ein schöner Start in ein Festival, das sich immer wieder neu erfindet. 

14:42 Uhr - “Du wärst okay, bis daraus jemand ein Problem macht” - ein Zitat aus dem Stück “Wolf” hat bei einem Teammitglied Eindruck hinterlassen.

16:15 Uhr - Im Laufe des Tages finden die ersten Nachbereitungsformate statt. Im Gespräch mit dem “PEER GYNT”-Ensemble besteht großes Interesse an der Bürger:Bühne Dresden und der Arbeitsweise der Regie. Die Darsteller:innen geben Einblicke in den Castingprozess, ihr AUGENBLICK MAL!-Erlebnis, und den Berufswunsch “Schauspieler:in”. Beim Nachgespräch zu “Wolf” geht es um die Herausforderungen, die Rolle eines Kindes zu spielen. Zudem wird deutlich, dass mit dem Thema Mobbing  wohl jede:r etwas assoziieren kann.

17:30 Uhr - Spätestens am frühen Abend verschiebt sich der Fokus in das Theater Strahl am Ostkreuz. Unser zweites Festivalzentrum wird feierlich eröffnet, ehe das erste Gesprächsformat rede+zeit mit einem Warm-Up auf dem Theatervorplatz startet. Die zahlreichen Besucher:innen lernen sich in Aufstellspielen besser kennen, tauschen sich über Heimatort, Theatervorlieben und frühere AUGENBLICK MAL!-Besuche aus.

18:02 Uhr - Im oberen Saal sind indes mehrere Stuhlkreise aufgebaut worden. Hier findet mit “1zu1” das Herzstück des heutigen Gesprächsprogramms statt. In kleinen Gesprächsrunden wird mit einer eingeladenen Expert:in ein ausgewähltes Fokusthema diskutiert. Die Expert:innen seien nach gemeinsam mit der Jugendbeteiligungsgruppe AUGENtagMAL! gesammelten Themen festgelegt worden,, erzählen Kris und Ronja aus dem Planungsteam. “Am Ende ist es eine bunte Mischung geworden; alters-, themen- und sprachendivers.” Unter anderem mit dabei: Die 71-jährige Barbara Kemmler, die aus Münster angereist ist und über internationales und transkulturelles Theater sprechen möchte. “Es ist toll, wie viele junge Menschen hier sind!”, lautet ihr erster Eindruck vom Festival. 

20:42 Uhr - Die Jugendbeteiligungsgruppe ForesTEEN hat ein Pubquiz rund um AUGENBLICK MAL! vorbereitet. 39 Personen stehen unter anderem vor der Aufgabe, Festivalgastspiele anhand von Emojis zu erkennen. Auch erstaunliche Fakten rund um das Festival sollen erraten werden. Dass der Autor dieses Tagebuchs nur auf Platz 7 landet, sorgt für Enttäuschung: Hat er doch jene Fakten für unser Programmmagazin eigenhändig zusammengestellt! 

21:12 Uhr - Auch unser Awareness-Team blickt zufrieden auf Tag 2 zurück. Im Theater Strahl hat das Team einen Info-Point aufgebaut, der gleichzeitig als Anlaufstelle und Informationsstand dient. “Es ist schön, dass wir hier für unsere Themen sensibilisieren können”, sagt Andru. “Es gab viel Interesse an den ausliegenden Büchern und Broschüren.” Auch in den nächsten Tagen wird das Awareness-Team im Theater Strahl anzutreffen sein.

Unser Tagesrückblick in Form von Bildern (Credits: Ruth Hundsdoerfer, Oliver Becht, Ronja Losert):

Wir dokumentieren für euch AUGENBLICK MAL! 2025 in Form von Tagebuch-Einträgen - jeden Tag aufs Neue. Heute: Der Dienstag.

09:00 Uhr - Während überall die letzten Vorbereitungen laufen, geht es im FELD Theater schon los: Unsere das Festival begleitende Lehrer*innen-Fortbildung startet!

14:52 Uhr - Donnernder Applaus beendet die erste Vorstellung des Festivals. “O (die shOw)” hat seine Festivalpremiere im FELD Theater gefeiert.

15:50 Uhr - Die ersten Gäste füllen den Innenhof und das Foyer der Parkaue. Hier startet in 70 Minuten die offizielle Eröffnung. Die Besucher:innen erfreuen sich an der liebevollen Raumgestaltung, die unser Szenograph Franz entwickelt hat. “Ich war schon mal hier, und das Theater ist kaum wiederzuerkennen”, schwärmt eine Besucherin. Viele sind schon zum zweiten, dritten oder gar vierten Mal bei AUGENBLICK MAL! zu Gast. “Es ist immer wieder eine tolle Atmosphäre.”

16:17 Uhr - An der KnetBar hat sich ein Teil der BLICK´S MAL!-Gruppe eingefunden. Hier sollen Wünsche für das Kinder- und Jugendtheater künstlerisch in Szene gesetzt werden, erzählen Cosima und Carlotta. Cosima hat ein Kind geformt (“Weil Kinder mehr Rechte auf der Bühne haben sollen!”), Carlotta einen Geldschein (“Damit es noch mehr Gruppen wie BLICK´S MAL! geben kann!”). Die entstandenen Werke können in einem Regal besichtigt werden.

16:29 Uhr - Wir begegnen unserem Festivalfotografen Jörg Metzner. Er begleitet AUGENBLICK MAL! schon zum vierten Mal mit der Kamera - sein letzter Einsatz liegt allerdings 24 Jahre zurück. “Es ist toll, viele altbekannte Gesichter wiederzusehen”, schwärmt er.

16:40 Uhr - Auch für das Planungsteam sind es nach langer Vorbereitung spannende Momente. “Es kribbelt”, sagt Produktionsleiterin Anke. KJTZ-Sammlungsleiterin Anne-Sophie vergleicht die Atmosphäre mit einem Familientreffen, während die Social-Media-Beauftragte Ruth schlicht Vorfreude versprüht.

16:52 Uhr - Auf dem Weg in den Eröffnungssaal begegnen die Gäste Mitgliedern unseres Awareness-Teams. Das Team verteilt seine ausgedruckten Awareness-Leitlinien und einen Infozettel. Das kommt gut an, erzählt Awareness-Team-Mitglied Andru: “Die Leute sind sehr interessiert.”

17:04 Uhr - Die Eröffnung startet! Mit Nicole, Leo und Lisa haben drei Mitglieder der Jugendbeteiligungsgruppe AUGENtagMAL! die Moderation übernommen. Yamirah Gercke begleitet die Eröffnung an der Gitarre.

17:08 Uhr - Eine festliche Rede reiht sich an die nächste. Parkaue-Intendantin Dr. Christina Schulz spricht von einer “großen Ehre, das wichtigste Festival für Theater für junges Publikum in unserem Haus zu eröffnen.” Meike Fechner, seit Anfang März Nachfolgerin der vorherigen Festivalleitung Gerd Taube, spricht vom “Ende der Selbstverständlichkeiten. Fragen zu stellen, auch die unbequemen, ist schon immer Aufgabe der Kunst gewesen.” Jana Borkamp (Leitung der Abteilung Kinder und Jugend im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) hofft, dass die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Festivalplanung “beispielgebend für andere Bereiche ist.”

17:55 Uhr - Den lautesten Applaus des Abends erhält die BLICK´S MAL!-Gruppe. In einem pantomimischen Format hat sie auf der Bühne unser Kuratorium zur Auswahl der 10 Gastspiele befragt. Das Publikum ist begeistert!

18:34 Uhr - Die offizielle Eröffnung klingt im Foyer aus. Erneut im Mittelpunkt, und das nicht nur an ihrer Bubble-Tea-Bar: Die BLICK´S MAL!-Gruppe, die mit selbstbemalten und -bedruckten Socken durch das Theater zieht. Eine Idee der “Socken-Gruppe” um Lorna, Bintou, Romi und Maja, die beim Verteilen von Moritz, Aleks und Theo unterstützt werden. “Wir haben schon 20 Exemplare verkauft” erzählen sie begeistert. “Wir wollten unbedingt unseren eigenen Merch haben und dadurch Geld zum Spenden sammeln.” Was zusammengekommen ist und wohin die Summe geht? Erzählen wir euch in den nächsten Tagen!

18:47 Uhr - Wir treffen Gerd Taube, der nach 13 AUGENBLICK MAL!-Festivals als Künstlerischer Leiter dieses Mal als Besucher vor Ort ist. “Entspannt und schön” sei das, sagt er lachend.

19:30 Uhr - Am Abend feiern noch zwei weitere Gastspiele ihre Festivalpremiere: “PEER GYNT” im Theater an der Parkaue und “Wolf” im GRIPS Podewil. Das Festival-Team blickt derweil erschöpft, aber stolz auf einen erfolgreichen ersten Festival-Tag zurück. Die Vorfreude auf die nächsten Tage: Groß.

Ein Rückblick in Form von Bildern folgt.

Im Anschluss an AUGENBLICK MAL! 2025 möchten wir an dieser Stelle eine Liste mit Berliner Kinder- und Jugendtheatern veröffentlichen.

Denn: Junges Berliner Publikum kommt nicht nur in den AUGENBLICK MAL!-Kooperationshäusern auf seine Kosten. Mehrere Dutzend Kinder- und Jugendtheater bilden eine frische und progressive Szene, die wir genauer vorstellen möchten: Wie viele Theater gibt es? Welche Anekdoten werden über sie erzählt? Und wofür sind die Häuser weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt?

Wir freuen uns, wenn ihr im Laufe des Festivals an o.becht@augenblickmal.de schreibt, welche Theater ihr kennt und welche Geschichten ihr mit ihnen verbindet!

Was macht eigentlich ein Szenograph? Als Teil des AUGENBLICK MAL!25-Teams ist Franz Thöricht für die Gestaltung der Festivalzentren und Spielstätten zuständig. “Es geht darum, eine Geschichte im dreidimensionalen Raum zu erzählen”, sagt Franz. “Das können klassische Bühnenbilder, die bei uns ja von den Gastspielen mitgebracht werden, oder die Innen- und Außengestaltung eines Gebäudes sein.” 

Spätestens seit Mitte April läuft die heiße Phase in Franz´Arbeitsprozess. All die Gestaltungselemente, die in den vergangenen Monaten Stück für Stück konzipiert und vorbereitet worden sind, erwachen innerhalb kürzester Zeit zum Leben. “Angefangen hat meine Arbeit im September”, erinnert sich Franz. Nach ersten Gesprächen zum Festivaldesign, das schlussendlich von Grafiker Holger Drees umgesetzt wurde, stand eine tiefgreifende Recherche an: Was macht AUGENBLICK MAL! aus? Welche Atmosphäre soll vor Ort erzeugt werden? Und was sind die konkreten Anforderungen von Konzeptions- und Produktionsteam? 

“Das war zu Beginn nicht leicht zu fassen”, sagt Franz, der zum ersten Mal an einem AUGENBLICK MAL!-Festival mitwirkt. Ideen lieferten unter anderem Workshops mit unseren Beteiligungsgruppen BLICK´S MAL! Und AUGENtagMAL!. Einen ersten Entwurf präsentierte Franz dem Team Anfang November. “Darin ging es um die Grundidee, die Geschichte hinter dem diesjährigen Festival. Bei Projekten dieser Größenordnung macht ein solcher Grundentwurf viel Sinn.” 

Roter Faden der Raumgestaltung für AUGENBLICK MAL! 2025 sei es, Szenen des Miteinanders zu schaffen. “Kleine, abgetrennte Bereiche, in denen sich beispielsweise eine Beteiligungsgruppe präsentieren oder eine spontane Diskussion stattfinden kann.” Auch die AUGENBLICK MAL!-Monster, zentrales Element des von Drees entwickelten “Corporate Designs”, spielen eine zentrale Rolle. Wie genau, konkretisierte sich in Franz' zweiten Raumgestaltungsentwurf, den er kurz vor Weihnachten vorlegte. “Hier ging es dann mehr ins Detail, was Zusammenspiel der einzelnen Elemente und auch die Finanzierung angeht. Ich vergleiche den gesamten Prozess gerne mit einer Zwiebel, die man immer weiter abschält, um zum Kern zu gelangen.” 

Schon in diesem zweiten Entwurf waren die AUGENBLICK MAL!-Monster omnipräsent: Auf riesigen Kissen, Puzzles und Tischdecken beispielsweise. “Die zentrale Rolle der Monster war ein Wunsch der Kinder- und Jugendgruppen”, sagt Franz. Auch ein ausgefeiltes Beschilderungssystem, Chill-Ecken sowie Mitmach- und Bastelstationen seien vor diesem Hintergrund Teil seines Konzeptes geworden. “In den vergangenen Monaten wurde der Entwurf dann finalisiert und mit der mittlerweile vorangeschrittenen inhaltlichen und finanziellen Planung abgeglichen.” 

“Was waren die größten Herausforderungen während dieses Prozesses?” 

“Definitiv die Notwendigkeit, infrastrukturelle Voraussetzungen zu berücksichtigen. AUGENBLICK MAL! findet nicht in einer leeren Fabrikhalle, sondern in teilweise denkmalgeschützten Gebäuden statt. Da darf beispielsweise nichts an die Wand angebracht werden oder nichts auf einem Fluchtweg stehen.” Seit Anfang März sind daher auch Absprachen mit den beiden Festivalzentren Theater an der Parkaue und Theater Strahl sowie den weiteren Spielstätten ein ständiger Begleiter seiner Arbeit. 

Er freue sich auf die kommenden Wochen, sagt Franz: “Jetzt muss alles sehr schnell gehen. Nach und nach kommen die Materiallieferungen an, es wird geschraubt, lackiert und gemalt. Mein Arbeitsplatz verschiebt sich vom Computer in die Werkstatt.” Derzeit steht dann der tatsächliche Aufbau vor Ort an. “Auch hier muss alles sehr gut geplant sein, weil wir nicht viel Zeit haben.” 

Was sich Franz im Detail überlegt hat, wird schon bald in die Spielstätten von AUGENBLICK MAL! 2025 einziehen. Ihr wollt die Szenerie vor Ort erleben? Dann sichert euch schnell die letzten Tickets für eine unserer Vorstellungen und Veranstaltungen oder kommt einfach mal in einem Festivalzentrum vorbei. Wir sehen uns! 

Auch die diesjährige Festivalausgabe wird von einem Awareness-Team begleitet. Wir möchten, dass sich bei AUGENBLICK MAL! alle Menschen wohl, sicher und respektiert fühlen. Das Awareness-Team hilft, wenn jemand Unterstützung braucht, und sorgt dafür, dass niemand bei Grenzverletzungen oder Diskriminierung allein mit der Situation klarkommen muss.  

Die Awareness-Info befindet sich im Festivalzentrum Theater Strahl. Die Mitglieder des Awareness-Teams erkennt ihr an Umhängebändern mit rotem Namensschild und pinken Westen. 

Auf dem folgenden Awareness-Handzettel, der in den Festival-Spielstätten gedruckt ausliegen wird, stellt sich das Team vor:

Mehr zu unserem Verhaltenscodex ("Code of Conduct") und weitere Hintergründe zu Barrierefreiheit und Awareness-Arbeit au dem Festival lest ihr HIER.

Wir freuen uns auf ein wunderbares Festival mit euch!

AUGENBLICK MAL! ist mehr als die Vorstellungen der zehn ausgewählten Kinder- und Jugendtheaterinszenierungen. “Viele Besucher:innen möchten das Stück nicht nur sehen, sondern sich auch mit anderen darüber unterhalten”, sagt Kris Grün aus unserem Konzeptionsteam. “Für diese Personen wird es gestaltete Räume zum Austausch geben.” 

Das entsprechende Gesprächsprogramm nennt sich in diesem Jahr rede+zeit. Die Theaterpädagogin und -macherin Kris ist als eine von drei Personen für die Planung und Umsetzung zuständig und zieht kurz vor Festivalstart ein positives Zwischenfazit. “Es ist ein sehr vielseitiges Programm geworden. Die Festivalgäste können sich sowohl auf Nachgespräche zu den gesehenen Stücken als auch Workshops und Sonderformate zu weiterführenden Themen freuen.” 

Dass AUGENBLICK MAL! von einem Gesprächsprogramm begleitet wird, habe eine lange Tradition, so Kris, die in der Planung und Umsetzung von Valerie Eichmann und Ronja Losert unterstützt wird. “Wir drei haben regelmäßige Treffen, in denen Aufgaben verteilt und Entscheidungen getroffen werden. Valerie und ich arbeiten eher konzeptionell, während Ronja vor allem für das Organisatorische und die tatsächliche Umsetzung zuständig ist.” Schnell sei zu Beginn klar gewesen, dass sich das Gesprächsprogramm von seinem Pendant aus 2023 unterscheiden soll. “Damals hat es sehr viele Angebote und nach jeder einzelnen Aufführung mindestens ein Gespräch gegeben. Viele davon sind jedoch leer geblieben.” 

Rede+zeit 2025 wird in vier mehrstündigen Zeitslots alle Formate bündeln. “Wir haben das Programm konzentriert, ohne an Vielfalt und Tiefe zu verlieren”, bringt es Kris auf den Punkt. Jeder rede+zeit-Slot beinhaltet ein gemeinsames Kennenlernen und einen gemeinsamen Abschluss. Dazwischen finden verschiedene Nachgespräche und Workshops statt, an deren Ausarbeitung die Beteiligungsgruppen BLICK´S MAL! und AUGENtagMAL! wesentlich beteiligt sind.  

“AUGENtagMAL! wird unter anderem ein Pubquiz, eine Meditation, ein internationales Frühstück und einen Workshop zu Jugendbeteiligung im Theater anbieten”, erzählt Kris. Die Kinder der BLICK´S MAL-Gruppe bieten in gleich in zwei rede+zeit-Slots einen eigenen Workshop an. Die Nachgespräche zu den am Festival teilnehmenden Stücken werden wiederum von Studierenden der Universität Hildesheim vorbereitet. “Diese tolle Kooperation mit der Uni gibt es schon länger”, sagt Kris. “Im laufenden Sommersemester wird ein Seminar angeboten, in dem die Studierenden die Stücke per Video sichten, passende Gesprächsformate entwickeln und diese vor Ort selbst durchführen.” 

Ein Höhepunkt des Gesprächsprogramms ist zudem das Format 1 zu 1, bei dem Expert*innen unterschiedlicher Kontexte in mehreren Runden, die jeweils ca. 10 Minuten dauern, kurze Gespräche mit Gästen zu einer Fragestellung im breiten Thema Darstellende Künste und junges Publikum führen.  

Wer bei 1 zu 1 mit dabei ist, kann hier nachgelesen werden: 

Anna Deul (19), FELD Theater für junges Publikum: Was ist wichtig, damit hörende und nicht hörende Menschen im Theater zusammenarbeiten können? 

Antonia Roschig (19) und Eva-Lotta Wuttke (18), Staatsschauspiel Dresden, Bürger:Bühne: Privat, Online, Auf der Bühne - wer bin ich wann? 

Barbara Kemmler (71), Cactus Junges Theater: Internationales und transkulturelles Theater: Erfahrungen und kommunikative Schwierigkeiten. 

Carlotta Briz Kristhofen (14) und Flora de Souza Kleidt (14), COMEDIA Theater: Wo sind die Grenzen von Jugendtheater – und wer setzt sie? 

Charlotte Bartesch (33) und Gabi dan Droste, FELD Theater für junges Publikum: Kunst als Demokratieform? Und wie kann Kunst neue Räume schaffen und so zur Demokratiebildung beitragen? 

Emese Bodolay (37) und Fabian Schrader (35), GRIPS Werke e.V.: Change a running system – Wie kann ein laufender Theaterbetrieb so weiterentwickelt werden, dass Kinder darin maßgebliche (inszenatorische) Entscheidungen treffen können? Und: Puffer, Power, Planung – wie können Kinder gestärkt werden, um umfassend im Theaterbetrieb mitzubestimmen und eine eigene Produktion verantworten? Erfahrungen aus dem Projekt „PROPS gehen raus“ am GRIPS Theater 

Florian Hecht (22), FEZ-Berlin & Mitglied im Kuratorium des Kinder- und Jugendtheaterzentrums: Wie kann durch Gamification die Wartezeit (vor bzw. in der Pause) im Theater für Kinder und Jugendliche spannender gestaltet werden und wie kann dadurch eine weitere Auseinandersetzung mit den Inhalten des Stückes erreicht werden?  

Gwen Lesmeister (36) und Ismail Metin (25), Theater X: Wut und Mut – wie verstehen wir die Kürzungen?  

Hannah Gawron (17) und Janne Simond (17), tjg. theater junge generation Dresden: Welche Wirkung haben künstlerische Angebote und Begegnungsräume für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Krisenzeiten und welche Auswirkungen haben dabei Geld- und Stellenkürzungen?  

Jola Pohl (16), tjg. Theaterakademie Dresden und Lisa Hoba (17), AUGENtagMAL!: Wie kann Theater in Zukunft aussehen, um junge Menschen mehr für sich zu begeistern? 

Judith Philippa Franke (38), Senior Artist am MA Applied Theatre – kritische Theaterpraxis und Community; Thomas-Bernhard-Institut; Universität Mozarteum Salzburg: Wie geht die Hierarchie in Spiralen? 

Masha Sapizhak (32), Regisseurin, Theaterpädagogin, Künstlerin: Wie rechte Propaganda Jugendliche erreicht und beeinflusst und wie wir – Theater und Pädagogik – ihr entgegenwirken können. 

Maya Seidel (21), Theaterinfluencerin als @ladyameise: Wie muss Theater sein, um Jugendliche zu erreichen? 

Michael Pigl (57), Zentrum für bewegte Kunst e.V (ZBK), Circus Sonnenstich: Wer kann ich sein, wenn ich mit Dir bin? Künstlerische Perspektivwechsel –  Über die Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit von Inklusion und den damit verbundenen Gewinn für Alle. 

Ylva Radons (20), Mitmischen! - deine Visionen vom Theater", Theater für Niedersachsen: Wie kann man über Theaterprojekte Kindern das Thema Adultismus möglichst verständlich nahebringen? 

Das detaillierte Programm der einzelnen rede+zeit-Slots kann hier nachgelesen werden. Die Tickets im Vorverkauf sind fast alle vergriffen. Die Aufnahme auf eine Warteliste ist möglich.  

Die gute Nachricht für alle, die keine Karten für das Gesprächsprogramm bekommen haben: Das Rahmenprogramm von AUGENBLICK MAL! 2025 hat noch mehr als rede+zeit zu bieten. Wie ebenfalls im Programmbereich dieser Website nachzulesen ist, werden eine theaterpädagogische Fortbildung für Lehrer:innen (“DURCHBLICKEN!”), Nachgespräche und Workshops von den Teams der eingeladenen Inszenierungen, sowie eine interaktive Informationsecke zur Geschichte des Festivals angeboten. Zudem stehen diverse Feste und Veranstaltungen an.  

Ein Kinder- und Jugendtheaterfestival braucht Kinder- und Jugendbeteiligung. An der diesjährigen Ausgabe von AUGENBLICK MAL! sind daher nicht nur die Kinder der BLICK´S MAL-Gruppe, sondern auch die Jugendgruppe AUGENtagMAL! beteiligt. In nahezu alle Planungsbereiche des Festivals konnten die 15- bis 24-jährigen Theaterinteressierten in den vergangenen Monaten Einblicke gewinnen. 

Als Teil des europäischen Kooperationsprojekts ForesTEEN ist AUGENtagMAL! eine von insgesamt sieben “Theatre Action Groups”. Jede “TAG” ist in einem von sieben EU-Ländern angesiedelt. “Die Idee hinter dem Projekt sieht vor, dass sich junge Menschen bundes- und europaweit vernetzen, Beteiligungsprozesse weiterentwickeln und ganz konkret die Festivals AUGENBLICK MAL! 2025 und 2027 mitgestalten können”, erzählt die AUGENtagMAL!-Koordinatorin Kris Grün. Gemeinsam mit Valerie Eichmann begleitet sie die aktuell 16 Jugendlichen und jungen Erwachsenen der deutschen “TAG”. Dass sich diese bei einem Präsenztreffen in “AUGENtagMAL!” umbenannt hat, sei naheliegend gewesen: “Schließlich ist die Planung des Festivals unser großer Arbeitsschwerpunkt.” 

Neben der deutschen Gruppe wurden Anfang 2024 auch in Dänemark, Frankreich, Litauen, Spanien, Italien und Serbien “Theatre Action Groups” ins Leben gerufen. Per Ausschreibung war im Vorfeld nach Interessierten gesucht worden. “Ich habe bei einem Theaternetzwerktreffen von dem Vorhaben gehört”, erzählt die 17-jährige Lisa aus Dresden. “Durch die Gruppe habe ich viele coole Leute in ganz Deutschland kennengelernt. Es ist toll, einen Prozess wie die Planung von AUGENBLICK MAL! von Anfang begleiten zu können!” 

Was ihrer Ansprechperson Kris wichtig ist: Die Grundidee hinter ForesTEEN geht weiter, als “nur” die komplexe Organisation einer Großveranstaltung zu begleiten. Die internationalen Gruppen treffen sich einmal monatlich online, tauschen sich aus, und organisieren gemeinsame Reisen zu europäischen Partner-Festivals. So werden bei AUGENBLICK MAL! 2025 Jugendliche aus Spanien, Frankreich, Litauen, Italien und Dänemark vor Ort sein. 

“Ich mache hier mit, weil ich mir mehr Mitbestimmung für junge Menschen wünsche. Theater soll sich wandeln und weiterentwickeln”, sagt Kira (21), freiberufliche Pädagog*in und Künstler*in. In besonders guter Erinnerung ist Kira das erste Präsenz-Treffen der Gruppe geblieben. “Da war schnell klar, dass das eine coole, bunte Truppe ist.” In der Regel finden auch die AUGENtagMAL!-Treffen online statt. “Das ist eine große Herausforderung”, betont Kris. “Durch die europäische Dimension kommt dann noch die sehr komplexe Kommunikation und Organisation im Hintergrund dazu.” 

In der Vorbereitung auf AUGENBLICK MAL! 2025 steht den AUGENtagMAL!-Mitgliedern die Mitarbeit in drei Arbeitsgruppen offen. Im direkten Austausch mit dem Produktions- und Konzeptionsteam wird so in diverse Planungsbereiche eine jugendliche Perspektive eingebracht. “Im finalen Festival-Programm ist sehr viel von der Gruppe zu sehen”, zieht Kris ein positives Zwischenfazit. “Die Jugendlichen sind unter anderem aktiv an der Eröffnung und dem Gesprächsprogramm beteiligt.” 

Auch die Jugendlichen selbst zeigen sich zufrieden. “Alle bemühen sich sehr, uns möglichst stark einzubinden”, erzählt die 18-jährige Irem aus Augsburg, die über ihre Theaterlehrerin auf AUGENtagMAL! aufmerksam geworden ist. Der Frankfurter Veranstaltungstechniker Lars (22) hat in der Arbeitsgruppe “Feste & Begegnungen” mitgearbeitet, in der unter anderem die Festivaleröffnung und die Festivalparty geplant wurden. “Die Atmosphäre war sehr wertschätzend, es wurde jederzeit auf uns eingegangen”, sagt Lars. Konkret, ergänzt Lisa, übernehmen drei AUGENtagMAL!-Mitglieder die Moderation der Eröffnung. Ebenfalls umgesetzt wurde ihr Wunsch, dass es Live-Musik gibt. 

In der Arbeitsgruppe “Awareness” ging es um die Gestaltung des Awareness-Info-Points sowie einen Ruheraum, erzählt die Leipziger Studentin Anna (23). “Zudem haben wir die Gastspiele auf Trigger überprüft und an den Auswahlgesprächen für das Awareness-Team mitgewirkt. Die Zusammenarbeit war von Anfang an voll auf Augenhöhe.” Wichtig sei ihr bei der Konzeption des Info-Standes gewesen, dass Interaktion und Aufklärung stattfinden. “Wir wollen mit den AUGENBLICK MAL!-Besucher:innen diskutieren, was Awareness überhaupt bedeutet.” 

Wer die Gruppe AUGENtagMAL! auf dem Festival kennenlernen möchte, hat dazu mehrere Möglichkeiten. Die Jugendlichen gestalten mehrere Teile des Gesprächsprogramms rede+zeit und bieten unter anderem ein Pubquiz, ein internationales Frühstück, eine Meditation und einen Workshop zu jungen Beteiligungsformen an Theatern an. Im Festivalzentrum Theater an der Parkaue zeigen sie zudem gemeinsam mit der BLICK´s MAL!-Gruppe in einer interaktiven Chill- und Mitmach-Ecke Präsenz. 

Ein Quereinstieg in die Gruppe sei aktuell nicht möglich, sagt Kris Grün. Nach dem Festival werde man überlegen, wie es weitergeht und im Herbst vermutlich eine neue Ausschreibung veröffentlichen. Interessierte Personen können sich bei Kris (k.gruen@augenblickmal.de) melden. 

Es ist kein einfaches Puzzle, das Katharina Pape in diesen Monaten zusammensetzen muss. Katharina ist unserem Team für Barrierefreiheit und inklusive Festivalorganisation zuständig: Eine herausfordernde Aufgabe, wie sie Anfang April mitten in der heißen Planungsphase erzählt. “Wir müssen vielen verschiedenen Zielgruppen mit jeweils individuellen Maßnahmen gerecht werden. Und da die finanziellen Mittel begrenzt sind, kommen wir um Priorisierungen und Entweder-Oder-Entscheidungen nicht herum.” 

AUGENBLICK MAL! hat es sich zum Ziel gemacht, bestehende Barrieren aktiv anzugehen und möglichst vielen Menschen die Teilnahme am Festival zu ermöglichen. “Es ist eine Aufbruchsstimmung zu spüren”, sagt Katharina, die zum ersten Mal an der Festivalplanung mitwirkt. “Alle Teammitglieder sind sensibilisiert und wollen das Thema in ihren Bereichen umsetzen.”  

Zunächst habe es gegolten, die bestehenden Barrieren zu identifizieren. “Meine Aufgabe im Anschluss: Maßnahmen zu entwickeln, wie möglichst viele davon möglichst stark abgebaut werden können”, sagt Katharina. “Für mich ist Barrierefreiheit kein Nice-to-have, sondern ein Muss. Und es geht schon im Vorfeld des Festivals los. Von Tag eins an sollten alle Informationen für alle Menschen verständlich nach außen kommuniziert werden.” 

Gemeinsam mit weiteren Teammitgliedern hat Katharina ein Icon-System entwickelt, das auf dieser Website, im Programmmagazin sowie in den Spielstätten vor Ort einheitlich verwendet wird. “Icons sind als Orientierung hilfreich und werden hoffentlich auch bei den kommenden Festivals in ähnlicher Form verwendet." Für diese Website sind zudem Ankündigungsvideos in Gebärdensprache (zu finden auf den Seiten der in DGS aufgeführten oder übersetzten Stücke) sowie eine Übersicht zu Barrieren an den einzelnen Spielstätten zu finden.  

Was im Vorfeld des Festivals die Website ist, wird als zentrale Informationsquelle vor Ort durch ein 64-seitiges Programmmagazin ergänzt. Wie dieses Magazin für das anstehende Festival entstanden ist, erzählen wir in einem eigenen Blog-Artikel Ende April. Schon jetzt verraten werden kann: Katharinas Rolle bei der Magazinproduktion bestand darin, erstmals eine Übersetzung der zentralen Texte in Einfache Sprache umzusetzen.  

“Auch hier war zu Beginn unklar, ob und wie der Prozess finanziert werden kann”, erinnert sich die Projektmitarbeiterin im Bereich Barrierefreiheit. “Eines Abends habe ich verschiedene Dinge ausprobiert und war erstaunt, wie gut ChatGPT Texte in Einfache Sprache übersetzen kann. Dieses Vorgehen wurde schlussendlich unsere Lösung. Oli aus der Redaktion hat die Texte geschärft und unsere BLICK´S MAL!-Gruppe wertvolle Kommentare zur Verständlichkeit eingebracht.” Künstliche Intelligenz (KI) sei im Inklusionsbereich generell auf dem Vormarsch, erzählt Katharina. “Es wird viel experimentiert, wie man Menschen mit Einschränkungen so bestmöglich unterstützen kann.” 

Auf dem Festival selbst werden ausgewählte Stücke und Vorstellungen mit DGS-Übersetzung beziehungsweise mit deutschen und englischen Über- oder Untertiteln aufgeführt. “Natürlich ist das nicht die Ideallösung. Aber es ist das, was aktuell finanziell möglich ist”, sagt Katharina. Die Entscheidung, welche Stücke übersetzt werden, sei mit Blick auf die unterschiedlich textlastigen und komplexen Stücktexte getroffen worden. “Die Stücke sind dadurch unterschiedlich geeignet für eine DGS-Übersetzung oder Audiodeskription.”  

Dass die von Katharina gewünschte Audiodeskription schlussendlich nicht finanziert werden konnte, sei ein Beispiel für die angesprochene Prioritätensetzung: Mit einer Untertitelung können stattdessen das gezielt angesprochene internationale Publikum, höreingeschränkte Menschen ohne DGS-Kenntnisse, sowie Menschen mit Aufmerksamkeitsschwierigkeiten gleichzeitig berücksichtigt werden. “Am Ende geht es darum, welche finanziell umsetzbaren Maßnahmen den größtmöglichen Effekt erzielen.” 

Was gerade in diesen Tagen beschlossen wurde, ist Katharinas zufriedene Schlussbemerkung: Bei der Zusammenstellung des Awareness-Teams sei bewusst auf eine Person gesetzt worden, die Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Einschränkungen unterschiedlicher Art hat. Das restliche Team werde zudem entsprechend geschult.  “Es ist gut, dass wir diesen Weg gehen und konsequent bleiben”, freut sie sich. 

AUGENBLICK MAL! 2025 kann kommen, findet also auch Katharina. In weniger als drei Wochen geht es los ... 

Sie sind unser Sprachrohr nach außen: Ruth Hundsdoerfer und Nora Gores kommunizieren im Vorfeld des Festivals all das, was ihr über AUGENBLICK MAL! 2025 wissen müsst. Ruth betreut unsere Social-Media-Kanäle, während Nora für die Pressearbeit zuständig ist. 

“Wir sind derzeit auf Facebook und auf Instagram aktiv” erzählt Ruth, die zum dritten Mal Teil von AUGENBLICK MAL! ist. “Über die Sozialen Medien sind wir für alle Interessierten direkt ansprechbar. Es besteht direkter Kontakt mit Zuschauer*innen, der Jury, den Gastspielen und allen anderen, die irgendwie beteiligt sind.” In den kommenden Monaten werde auf den Accounts noch Vieles passieren, verspricht sie: “Wir lassen euch hinter die Kulissen schauen, blicken unserem Szenografen über die Schulter, nehmen euch mit zu Vor-Ort-Begehungen, und stellen natürlich die zehn Gastspiele vor.” 

Einen guten Social-Media-Auftritt mache aus, dass gute Fotos und Grafiken auf passende und gut lesbare Texte treffen würden, sagt Ruth. “Bei AUGENBLICK MAL! ist das besonders herausfordernd, weil wir mit Kindern und Jugendlichen sowie erwachsenem Fachpublikum ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen möchten.” Viele der veröffentlichten Posts seien Kompromisse, die gleichzeitig optisch ansprechend und ausreichend informativ daherkommen. Die Optik orientiert sich in der Regel an dem Monster-Design, das unser Grafiker Holger Drees als “Coprorate Design” des diesjährigen Festivals entwickelt hat. “Berlin ist groß und voller Kultur: Da ist es gut, wenn Dinge wiedererkannt werden”, kommentiert Ruth. 

Im Arbeitsbereich von Nora Gores spielen die Monster eine kleinere Rolle. Pressearbeit sei wichtig, damit AUGENBLICK MAL! nicht nur auf der Bühne stattfindet, sondern mit seinen Themen und Diskursen auch in die Gesellschaft hineingetragen wird, sagt Nora. “Ich knüpfte Kontakte zu Journalist*innen und berichte den Redaktionen von den diesjährigen Inszenierungen und Festivalschwerpunkten. Wollen wir hoffen, dass viele den Ball aufnehmen und das Theater für junges Publikum als Thema aufgegriffen, hinterfragt und gefeiert wird!” 

Erste Anlaufstelle für alle Presse-Vertreter*innen ist ein eigens gestalteter Bereich auf dieser Webseite. Dort können jederzeit Informationen und Bilder zu den ausgewählten Stücken sowie alle Pressemittelungen und weitere Bilder und Logos heruntergeladen werden. Auch die Kontaktdaten von Nora Gores sind hinterlegt. 

Kinder- und Jugendbeteiligung wird bei AUGENBLICK MAL! großgeschrieben. Unter dem Namen BLICK´S MAL! planen 16 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren das aktuelle Festival mit. Seit März 2024 haben sie unter anderem die Kurator*innen bei der Auswahl der Kinderstücke beraten, Ideen zum Festivallook eingebracht, eine Doppelseite im Programmmagazin entworfen, und ihren eigenen Workshop geplant. Durchgeführt wird das Projekt in Kooperation mit dem GRIPS Theater. 

“Es ist das Recht von Kindern und Jugendlichen, alles sie Betreffende mitzugestalten”, sagt Pauri Röwert. “Was die Kinder beim AUGENBLICK MAL! Festival sehen und erleben möchten, können schließlich nur sie selbst sagen.” Gemeinsam mit Laura Mirjam (“MJ”) Walter ist Pauri seit 2023 für die Gruppe verantwortlich. In regelmäßigen Treffen kommen die Kinder und Jugendlichen mal online, mal in Präsenz zusammen. Immer wieder finden dabei persönliche Treffen mit Mitgliedern des Produktionsteams statt. “Wir lernen und entwickeln immer weiter, welche Formate es braucht, um Kinder möglichst stark einbinden und beteiligen zu können”, sagt MJ. “Die Entwicklung über die letzten Jahre ist aber ganz klar positiv, es hat sich viel getan.” 

Dass die Planung von AUGENBLICK MAL! derart intensiv von Kinderbeteiligung begleitet wird, ist eine Premiere. Ins Leben gerufen wurde BLICK´S MAL! vor einigen Jahren: 2017 erhielt der KinderTheaterBeirat des GRIPS Theaters die Bitte, ein einzelnes Nachbereitungsformat bei AUGENBLICK MAL! zu gestalten. “Das war das erste Mal, dass so Kinder aktiv am Festival beteiligt waren”, erinnert sich MJ.  

2019 folgten zwei von Kindern gestaltete Workshops, ehe beim “Corona-Festival” 2021 ein digitaler Raum bespielt wurde. Bis hierhin seien stets bestehende Gruppen des GRIPS Theaters involviert gewesen. Für das Festival 2023 wurde erstmals eine eigene BLICK´S MAL!-Gruppe zusammengesetzt, die in ähnlicher Form bis heute existiert. Neu ist, dass die Kinder und Jugendlichen die Planung des Festivals im Mai 2025 von Anfang an begleiten. 

“Ich mache bei BLICK´S MAL! mit, weil ich Theater mag und die Arbeit in der Gruppe viel Spaß macht”, erzählt die 12-jährige Radost. Sie ist bereits seit der Gruppengründung im Jahr 2023 dabei. Gerne erinnert sie sich an einen Workshop, den BLICK´S MAL! auf einem Präsenztreffen des gesamten Festivalteams durchgeführt hat. “Dort haben wir den Erwachsenen Bilder von unseren Aktivitäten gezeigt, Socken bemalt, mit Ton gebastelt, und Entwürfe für das Festival gezeichnet!” Auch das Sichten der eingereichten Kinderstücke hat ihr Freude bereitet. Ihr Favorit, der es auch in die finale Auswahl geschafft hat: Das Stück TROJA – Blinde Passagiere im Trojanischen Pferd. “Die Kurator*innen haben unsere Meinung bei der Auswahl sehr ernst genommen”, freut sich Radost. 

Lorna (12) ist das neueste Mitglied der Gruppe. Ende 2024 war sie bereits dabei, als ein mehrtägiges Treffen in der GRIPS Box stattfand. “Wir haben ein eigenes Logo entwickelt, unsere Seiten im Magazin gestaltet, und ein eigenes T-Shirt designt”, erzählt sie stolz. Auf das Festival im Mai freut sie sich schon sehr: “Das wird bestimmt toll!” 

Im Festivalzentrum Theater an der Parkaue wird die BLICK´S MAL!-Gruppe eine eigene Informationsecke bespielen. Dort können alle Besucher*innen mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch kommen und sich kreativ betätigen. “Sprecht uns gerne an!”, lautet die Einladung der Gruppe. “Ihr erkennt uns an den T-Shirts mit unserem Logo.” 

STECKBRIEF: WIR SIND DIE BLICK´S MAL!-GRUPPE

Am Montag ist der freie Vorverkauf für AUGENBLICK MAL! 2025 gestartet. Insgesamt 29 Aufführungen der 10 eingeladenen Inszenierungen stehen auf dem Programm, flankiert von Festen sowie Rahmen- und Diskursprogramm. Bis ein solcher Spielplan steht, ist einiges an Arbeit notwendig: Davon kann unsere Gastspielorganisatorin Undine Klose ein Lied singen. 

Die Entscheidung, welche 10 Gastspiele beim Festival gezeigt werden, traf unser Kuratorium im September 2024. “Danach ging meine Arbeit so richtig los”, erzählt Undine. “Es galt zunächst, die eingereichten Informationen der Gastspiele zu sichten: Welche Anforderungen gibt es an Bühne, Technik, Raum und Publikumsgröße? Dem gegenübergestellt haben wir die Kapazitäten in unseren fünf Spielstätten.” 

Als zweites sei der zeitliche Ablauf der Aufführungen in Spiel gekommen, fährt Undine fort. Spätestens hier wird die Puzzlearbeit kompliziert, werden doch diverse Leitplanken durch Empfehlungen des Auswahlgremiums zur Festivaldramaturgie und Sperrzeiten der Gastspiele gesetzt. “Auch der Auf- und Abbau sowie Probezeiten müssen bedacht werden. Zudem gilt es, Aufführungen für Schulklassen unter der Woche und für Familien am Wochenende anzubieten." Als Zielwert sei vom Konzeptionsteam definiert worden, rund 400 Karten pro Inszenierung zu verkaufen. Ist die Sitzplatzkapazität kleiner, findet die Aufführung häufiger statt; ist sie größer, seltener. 

So entsteht mit ständigen Absprachen schließlich der finale Ablauf eines mehrtägigen Festivals. Undines Fazit: “Es ist ein runder Spielplan geworden. Wir konnten viele Wünsche des Auswahlgremiums umsetzen und uns mit allen Gastspielen einigen.” 

Und nun? 

Damit seit dieser Woche Montag (24. Februar) Tickets für alle Vorstellungen erworben werden können, kommt ein weiteres Teammitglied ins Spiel. Wie bereits bei vergangenen Festivalausgaben läuft das gesamte Ticketing über das System des Theaters an der Parkaue. Ulrike Schrul ist bei unserem Kooperationspartner und Festivalzentrum angestellt und leitet für AUGENBLICK MAL! 2025 das Ticketing sowie den Besucher*innenservice.  

“Wir haben bei uns im Haus extra einen Arbeitsplatz dafür eingerichtet”, erzählt Ulrike. Insgesamt umfasst ihr Ticket-Team mit Johanna Dürrwald, Camilla Cannas und Valentina Tranitz drei weitere Personen. “Wir kümmern uns um die Fachbesuchenden, Schüler*innen- und Student*innengruppen und Einzelbesucher*innen. Zunächst galt es, alle Veranstaltungen im System anzulegen sowie Preise und Ticket-Kontingente zu definieren. Ab Vorverkaufsstart sind wir nun an Werktagen von 10 bis 17 Uhr per E-Mail sowie per Telefon erreichbar. Wir unterstützen bei der Ticket-Buchung, beraten Schulklassen und behalten die Auslastung der einzelnen Vorstellungen im Blick.” 

Auch die Erstellung eines optisch ansprechenden Tickets im Sinne der von Holger Drees entwickelten Monster-”Corporate Identity” zählte in den vergangenen Monaten zu den Aufgaben. “Da steckt ein Image-Gedanke dahinter”, sagt Ulrike. “Jedes Haus und jedes Festival hat eine Identität, die auch auf einem Ticket sichtbar sein sollte. Viele Besucher*innen heben sich zudem gerne Tickets als Erinnerungsstück auf. Da sollte das Ticket auch ein bisschen was hermachen.” 

Seid ihr bereit zum Ticketkauf? Auf den Programmseiten sowie im Gesamtspielplan sind jeweils die entsprechenden Ticket-Links hinterlegt. Alle Infos zum Ticketing auf einen Blick finden sich HIER. Wir sehen uns in Berlin!

Am 10. Februar gehen die Early-Bird-Tickets für Fachbesuchende von AUGENBLICK MAL! 2025 in den Vorverkauf (alle Infos dazu HIER). Wer das Festival besonders intensiv erleben möchte, sollte einen Blick auf unsere "Festivalpfade" werfen: Stimmige Kombinationen aus Inszenierungen, Gesprächsformaten und Festen, die zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt sind.

Tickets für die Bestandteile der Festivalpfade müssen einzeln erworben werden. Alle Informationen zum Ticketing finden sich HIER.

FESTIVALPFAD 1: Alle Gastspiele

Di., 6. Mai 2025 

14:00 – 14:50 Uhr: O (die shOw) 

16:00 – 19:30: Festival-Eröffnung 

19:30 – 21:30: PEER GYNT

Mi., 7. Mai 2025 

16:00 – 17:00: Talking about Silence

19:00 – 20:30: Wolf

Do., 8. Mai 2025 

17:00 – 18:00: TROJA - Blinde Passagiere im Trojanischen Pferd

Fr., 9. Mai 2025 

14:00 – 14:50: Der Katze ist es ganz egal

19:30 – 20:30: Follow me!

Sa., 10. Mai 2025 

17:00 – 18:15: Faust - eine Tragödie

19:30 – 21:00: ASSITEJ-/Vera-Gerdau-Preisverleihung 

So., 11. Mai 2025 

10:00 – 11:00: SPLASH!

15:00 – 18:00: Festival-Derniere 

Festivalpfad 2: Das "Wochenende-Sorglos-Paket"

Fr., 9. Mai 2025 

11:00 – 12:10: TROJA - Blinde Passagiere im trojanischen Pferd

19:30 – 20:30: Follow me!

Sa., 10. Mai 2025 

10:30 – 11:20: Der Katze ist es ganz egal

17:00 – 18:15: Faust

19:30 – 21:00: ASSITEJ-/Vera-Gerdau-Preisverleihung 

So., 11. Mai 2025 

14:00 – 15:00: SPLASH!

15:00 – 18:00: Festival-Derniere 

Festivalpfad 3: Die "Diskurs-Keule + 10"

Di., 6. Mai 2025 

14:00 – 14:50: O (die shOw) 

16:00 – 19:30: Festival-Eröffnung 

20:00 – 21:30: Wolf

Mi., 7. Mai 2025 

10:00 – 12:00: PEER GYNT

16:00 – 17:00: Talking about Silence

18:00 – 21:00: Diskurs-Block (Theater Strahl) 

Do., 8. Mai 2025 

10:00 – 14:00: Diskurs-Block (Theater an der Parkaue) 

17:00 – 18:10: TROJA - Blinde Passagiere im Trojanischen Pferd

Fr., 9. Mai 2025 

9:00 – 13:00: Diskurs-Block (Theater an der Parkaue) 

16:30 – 17:45: Faust - eine Tragödie

19:30 – 20:30: Follow me!

Sa., 10. Mai 2025 

10:30 – 11:20: Der Katze ist es ganz egal

15:00 – 16:00: SPLASH!

19:30 – 21:00: ASSITEJ-/Vera-Gerdau-Preisverleihung 

So., 11. Mai 2025 

10:00 – 13:00: Diskurs-Block (Theater an der Parkaue) 

15:00 – 18:00: Festival-Derniere 

Herzliche Einladung: Vom 6. bis 11. Mai 2025 findet in Berlin AUGENBLICK MAL! statt, das Theatertreffen des Theaters für junges Publikum. Präsentiert werden je fünf herausragende Inszenierungen für Kinder- und Jugendliche, gerahmt von zahlreichen Diskurs- und Gesprächsformaten. Viele der Veranstaltungen werden mit englischer Übersetzung stattfinden.

Der Vorverkauf für Fachbesucher*innen beginnt am 10.02.2025 um 10 Uhr, der freie Verkauf am 24.02.2025 um 10 Uhr. Wer den Vorverkauf für Fachbesucher*innen nutzen möchte, muss sich vorab über diese Website akkreditieren - der entsprechende Link findet sich in unserem Ticketbereich.

Tipp: Spezielle Festival-Pfade liefern Inspiration, welche Vorstellungen als “Paket” besucht werden können. Wir würden uns freuen, möglichst viele Fachbesucher*innen in Berlin begrüßen zu dürfen!

Seit dem Frühjahr 2024 nehmen die Vorbereitungen für AUGENBLICK MAL! 2025 immer mehr an Fahrt auf. Rund dreißig Personen, hier namentlich vorgestellt, haben ihre Arbeit aufgenommen, beschäftigen sich mit der Programmdisposition, Öffentlichkeitsarbeit, Szenographie, Kinder- und Jugendbeteiligung, Finanzierung und Barrierefreiheit. 

Köpfe hinter dem AUGENBLICK MAL! 2025: Ein gemeinsames Treffen von Konzeptions- und Produktionsteam im November 2024.

Die personelle Schnittstelle des im ganzen Land arbeitenden Festivalteams sitzt in Berlin. Anke Ulbrich und Florian Becht, mit ihrer Firma plan+stage zum zweiten Mal als Produktionsleitung von AUGENBLICK MAL! beauftragt, stehen zum einen in engem Austausch mit dem Veranstalter, dem in Frankfurt am Main ansässigen Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland (KJTZ). Zum anderen koordinieren sie die Arbeit von elf weiteren Personen, die sich um die Umsetzung der Impulse aus Frankfurt kümmern und “Produktionsteam” genannt werden. 

„Mein Terminkalender hat derzeit nur wenige Lücken“; schmunzelt Anke Ulbrich, als wir im Dezember über ihre Arbeit als Produktionsleitung sprechen. Sie mag solche Schlüsselpositionen, sagt Ulbrich: „Ich beschreibe mich gerne als Oktopus, der überall seine Arme hinstreckt und das große Ganze im Blick behält. Es macht Spaß, mit so vielen Leuten zusammenzuarbeiten, die Expert*innen in jeweiligen Bereichen sind.“ Während ihr Kollege Becht die Themen Budget, Vertragslegungen und Bühnentechnik verantwortet, kümmert sich Ulbrich um die Leitung des Produktionsteams.  

Weil die beteiligten Personen an so unterschiedlichen Orten leben und in der Regel nur digital miteinander kommunizieren, stellen sich besondere Herausforderungen. “Die Gespräche an der Kaffeemaschine fehlen”, sagt Ulbrich. „In einer Büroumgebung kann ganz viel auf dem kurzen Dienstweg geklärt werden. Im AUGENBLICK MAL!-Team müssen wir regelmäßig einen großen Vertrauensvorschuss an Menschen geben, die wir überwiegend nur über digitale Zoom-Fenster kennen.“ Die Arbeitsweise bringe aber auch Vorteile mit sich: So könnten Menschen aus ganz Deutschland Teil des Vorbereitungsteams werden und zeitlich versetzt arbeiten. „Der Zwang zur Wissenssicherung in Online-Clouds hilft ebenfalls.“ 

Ganz ohne Präsenztreffen kommt auch die Planung von AUGENBLICK MAL! nicht aus. Im September traf sich in Berlin erstmals das Produktionsteam, ehe im November Produktions- und Konzeptionsteam gemeinsam tagten. Im Sommer waren bereits ein gemeinsamer Projektzeitenplan und regelmäßige Jour Fixes vereinbart worden. „Wir haben keinerlei zeitlichen Spielraum nach hinten“, betont Ulbrich. „Der Zeitpunkt des Festivals ist klar definiert, bis dahin muss alles fertig sein. Ein guter Projektzeitplan ist daher unverzichtbar und hilft dabei, den Arbeitsfortschritt im Blick zu behalten.“ 

„Wie kommen wir denn bislang voran?“ 

„Gut. Ich bin optimistisch, dass wir alles wie erhofft hinbekommen.“ Auch ihr Eindruck vom Team fällt positiv aus: „Wir haben ganz unterschiedliche Menschen dabei, die unterschiedliche Vorerfahrungen haben, an unterschiedlichen Punkten in ihrem Berufsleben stehen. Diese Vielfalt befruchtet sich gegenseitig. Wir kommunizieren sehr wertschätzend und kommen in allen Bereichen gut voran.“ 

Kurz vor Weihnachten steht das Programm für AUGENBLICK MAL! 2025 bereits (und wird demnächst auf dieser Website vorgestellt). Auch erste Druckprodukte entstehen, während intern Entwürfe für die Raumgestaltung, das Awareness-Konzept und Zugänglichkeitsmaßnahmen diskutiert werden. Unser Versprechen für das neue Jahr hat mit all diesen Prozessen zu tun: In diesem Blog werden weiterhin Geschichten aus dem Innenleben unseres Teams erzählt werden. Bis zum Festival im Mai erhaltet ihr so einen Eindruck, wie komplex die Planung einer solchen Veranstaltung tatsächlich ist. 

“Ein Corporate Design schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und bietet visuelle Orientierung”, sagt Holger Drees, Grafiker in unserem Festivalteam. Wie jede Ausgabe wird auch AUGENBLICK MAL 2025! einen eigenen “Festivallook” erhalten. Auf unserer Website sowie in den Sozialen Medien ist dieser bereits sichtbar. Direkt ins Auge springen farbenfrohe Monsterfiguren, die sich aus definierten Einzelelementen vielfach neu zusammensetzen lassen.  

Zeit, zu fragen: Wie kommt es eigentlich zu solch einem Corporate Design? Welche Schritte wurden auf dem Weg dorthin von uns gegangen? 

Die Vorbereitungen begannen im April 2024. Um das anstehende Festival möglichst genau zu charakterisieren, stellten wir unserem Konzeptions- und Produktionsteam sowie den beteiligten Kinder- und Jugendgruppen Fragen. Welches Tier ähnelt für euch dem Wesen des Festivals? Mit welchen drei Schlagworten würdest du AUGENBLICK MAL! beschreiben? Und wie sollten Besuchende ihr Festivalerlebnis idealerweise beschreiben?  

Input kam unter anderem von den 9- bis 14-jährigen Blick’s Mal-Kindern. AUGENBLICK MAL! ähnele einem Chamäleon, da es “bunt, vielfältig und immer wieder neu” daherkomme. Als assoziierte Kunstfiguren wurden Harry Potter (“Da passieren IMMER coole Sachen, genau wie auf dem Festival”) und eine Fee (“Die ist lieb und verbreitet Harmonie”) genannt. Begriffe, die das Festival charakterisieren, lauteten unter anderem “Spaß”, “Diskussion” und “Augenhöhe”. 

In Rahmen eines Zoom-Meeting brachten die Blick's Mal-Kinder eigene Ideen für das "Corporate Design" ein.

Grafiker Drees stand vor der anspruchsvollen Aufgabe, die zahlreichen Assoziationen und Ideen in konkrete Designvorschläge zu übersetzen. Drei solche Vorschläge wurden unserem Team per Online-Meeting vorgestellt. Der Monster-Entwurf gewann schnell an Unterstützung, sollte allerdings noch leicht angepasst und “flauschiger” gestaltet werden. “Die Monster sind so freundlicher geworden”, erinnert sich Drees. Mit dem finalen Entwurf, der auch Farben, Farbverläufe und Schriftarten festlegt, konnte sich das gesamte Team gut identifizieren. Gerade die Blick’s Mal-Gruppe ist von den vielfältigen Monstern geradezu begeistert! 

“Ich mag den Vorschlag selbst auch sehr”, sagt Drees. “Ich bin großer Monster-Fan und so auch auf die Idee gekommen. Das Design soll gezielt Kinder und Jugendliche ansprechen, was AUGENBLICK MAL! generell sehr wichtig ist. Die Monster sind Sympathieträger und drücken die Kreativität und Wandelbarkeit des Festivals aus.“ Durch ähnliche Farben und Schriftarten sei zudem die Zusammengehörigkeit mit den Designs vergangener Festivalausgaben erkennbar. Drees: “Gelungene Corporate Designs zeichnen sich durch Wiedererkennbarkeit und den flexiblen Einsatz in verschiedenen Formaten aus. Beides haben wir hier erfüllt.” 

Seit das neue Corporate Design feststeht, ziehen sich die AUGENBLICK MAL!-Monster durch alle laufenden Grafikprozesse. Beim Festival werden sie nicht nur das Programmmagazin, Plakate, Postkarten, Namensschilder und ein Leporello in Szene setzen, sondern auch in der Hausgestaltung sichtbar werden.  

Bis es so weit ist, können Sie sich in diesem Website-Blog auf regelmäßige Einblicke in unsere Arbeit und die Festivalvorbereitungen freuen. Schon ganz bald geht es weiter! 

Das vierköpfige Auswahlgremium hat aus 233 eingereichten Inszenierungsvorschlägen je fünf Kinder- und Jugendtheaterstücke aus den letzten beiden Spielzeiten ausgewählt. Im Mai werden diese zehn Gastspiele zum Herzstück von AUGENBLICK MAL! 2025. 

Nach dutzenden Stunden Sichtung, Vor-Ort-Besuchen, Vorauswahl und kontroverser Diskussion fiel die Entscheidung auf die folgenden Inszenierungen: 

KINDERTHEATER 
 
Der allerbeste Familienstreit. Ein Familien-Forschungsfest (ab 6) 

Die AZUBIS (Hamburg); Regie: Kai Fischer und Christopher Weiß 

Der Katze ist es ganz egal (ab 9) 

Theater Münster; Autorin: Franz Orghandl; Regie: Carina Sophie Eberle 

O (die shOw) (ab 6) 

FELD Zentrale für junge Performance e.V., Berlin 

Regie und Autorschaft: Jan Kress, Julia Keren Turbahn und Jan Rozman 

SPLASH! (ab 6) 

Theater Marabu (Bonn) in Koproduktion mit dem Beethovenfest Bonn und den Ruhrfestspielen Recklinghausen; Regie: Tina Jücker und Claus Overkamp 

TROJA – Blinde Passagiere im trojanischen Pferd (ab 10) 

theaterkohlenpott Kloke und Hörner GbR (Bochum);  
Autor: Henner Kallmeyer; Regie: Frank Hörner 

JUGENDTHEATER 

Faust – eine Tragödie (ab 15) 

stellwerk weimar e.V., Weimar 

frei nach Johann Wolfgang von Goethe; Regie: Till Wiebel und Ensemble 

Follow me! (ab 12) (Tanztheater) 

tanzmainz / Staatstheater Mainz; Choreografie: Felix Berner 

PEER GYNT (ab 14) 

Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus, Dresden 

nach Henrik Ibsen, in einer Fassung von Joanna Praml und Dorle Trachternach;  
Regie: Joanna Praml 

Talking about silence (ab 14) 

HELIOS Theater (Hamm) in Kooperation mit Ishyo Arts Centre (IAC), Kigali (Ruanda) 

Autor: Steffen Moor; Regie: Carole Karemera und Barbara Kölling 

Wolf (ab 11) 

Thalia Theater GmbH, Hamburg 

Autor: Saša Stanišić; Regie: Camilla Ferraz 

“Wir waren auf der Suche nach vielfältigem und innovativem Theater, das das junge Publikum begeistert”, erläutern die Kurator*innen. “Bei uns könnt Ihr magische und überraschende Erlebnisse erwarten, die in gesellschaftlich relevante Themen eintauchen, experimentelle und interaktiven Ansätze verfolgen und/oder neue Perspektiven eröffnen. Besonders am Herzen liegt uns dabei immer auch das Empowerment und die Mitgestaltung junger Menschen.” 

Auch bei der Auswahl selbst haben junge Menschen unterstützt, erzählen die Kurator*innen weiter: “Dieses Jahr durften wir uns über die außergewöhnliche Unterstützung der Blick‘s mal!-Kids freuen. Während ihrer Schulferien haben sie alle 18 Kinderstücke der Longlist begutachtet und uns anschließend detailliert von ihren Eindrücken berichtet. Diese kindliche Perspektive ist oft in Entscheidungsprozessen unterrepräsentiert. Umso wertvoller war für uns ihre Einschätzung. Ihre Rückmeldungen haben zahlreiche Diskussionen angestoßen, die uns umso mehr geholfen haben, dieses einzigartige Programm zusammenzustellen!” 

Inhaltlich streift die finale Auswahl eine große Bandbreite unterschiedlicher Themenfelder: Vom Krieg und der Auseinandersetzung in Familie und Freundeskreis, über Sprache und Kommunikation, sowie die Bedeutung von Social Media. Die Zuschauer*innen erwartet mit der großen Bühne, kleinen Studio Performance, Tanz, Sprechtheater und auch einer interaktiven Inszenierung, die mit der Trennung von Bühne und Zuschauerraum bricht, eine große Formenvielfalt. In den Worten der Kurator*innen: “Wir laden Euch ein zu einem Festival, bei dem wir die Stille brechen und neue Welten entdecken. Wir werden Verantwortung übernehmen und dabei vielleicht sogar einem Wolf vertrauen. In fantasievollen Geschichten und Abenteuern erkunden wir Wörter und Formen, überwinden Vorurteile und handeln Frieden aus. Bei uns wird gelacht, gestritten und vielleicht auch ein bisschen Chaos gestiftet. Wir nehmen die Dinge selbst in die Hand, lassen Götter warten und machen uns frei von all dem, was uns nicht glücklich macht. Und wenn es regnet? Dann holen wir die Regenschirme raus und machen einfach weiter!” 

In den kommenden Monaten werden wir die einzelnen Inszenierungen - inklusive Einschätzungen unserer Kurator*innen - ausführlich auf dieser Webseite vorstellen. 

Gerd Taube, der Festivalleiter und Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in Frankfurt am Main, ist beeindruckt von der großen Anzahl an Inszenierungen, die für AUGENBLICK MAL! 2025 eingereicht wurden: „Die Kinder- und Jugendtheaterszene hat sehr profitiert von den finanziellen Möglichkeiten, die im Zuge der Pandemie für Künstler*innen bereitgestellt wurden. Es wäre ein verheerendes Signal, diese Förderungen in Zukunft zu kürzen, denn in der aktuellen politischen Lage ist die Bildungsarbeit der Theater so wichtig wie selten zuvor, da sie dem jungen Publikum kulturelle Teilhabe und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen ermöglicht und auf diese Weise nicht zuletzt unsere Demokratie stärkt.“  

Wir gratulieren den Beteiligten aller ausgewählter Inszenierungen und freuen uns auf die gemeinsame Zeit vom 6.-11. Mai 2025 bei AUGENBLICK MAL! DAS FESTIVAL DES THEATERS FÜR JUNGES PUBLIKUM in Berlin! 

Die ausgewählten Stücke werden am Ende dieses Artikels aufgelistet.

Noch nie wurden so viele Vorschläge für AUGENBLICK MAL! eingereicht – eine Herausforderung für die Kurator*innen, die diese sichten und daraus 10 bemerkenswerte Inszenierungen sowie gleichzeitig auch Kennzeichen einer umtriebigen Kinder- und Jugendtheaterlandschaft auswählen sollen.

Gestartet waren die Kurator*innen für das 2025er Festival des Theaters für junges Publikum Ende 2021 zu fünft: Ebru Tartıcı Borchers, Sarah Fartuun Heinze, Thilo Grawe, Mariella Pierza (Jungkuratorin) und Alicia Ulfik (Jungkuratorin). Über die Auswahl der Gastspiele für das Festival entscheiden sie zu viert. Aus gesundheitlichen Gründen ist Sarah Fartuun Heinze im Frühjahr aus dem Auswahlgremium ausgetreten. 

KINDER UND JUGENDLICHE SIND AN DER AUSWAHL BETEILIGT 

Dass es in diesem Jahr zwei Kurator*innen gibt, die U21 sind, ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines 2021 begonnenen Prozesses der Veränderung des Festivals durch Beteiligung von jungen Menschen. 

Vor drei Jahren hatten sie das Festival 2021 als Jugendredaktion Hingucker*innen schreibend und kritisch begleitet. Daraus hervorgegangen waren sechs Jugendliche und junge Erwachsene, die die Einladung des Konzeptionsteams angenommen hatten und, sich fortan Vertretung für junge Perspektiven nennend, an den Vorbereitungen von AUGENBLICK MAL! 2023 beteiligt waren. Sie begleiteten den Sichtungsprozess der Kurator*innen und gestalteten Nachgespräche, Veranstaltungen und Workshops im Festival. Schließlich formulierten sie ihre Forderungen an das Team des Festivals 2025. So sollten unter anderem mindestens zwei Personen unter 21 Jahren im Auswahlgremium von AUGENBLICK MAL 2025 mitarbeiten. Und sie machten Vorschläge, wem sie diese Aufgabe anvertrauen würden. 

Die Vertretung für junge Perspektiven forderte ebenfalls Partizipation im Vorschlagsverfahren. So sind einige der diesmal eingereichten Vorschläge von Kinder- und Jugendgruppen ausgegangen oder mit deren aktiven Beteiligung zustande gekommen (siehe die Teilnahmebedingungen). Erstmals werden die in der Longlist veröffentlichten Vorschläge für ein Kinderpublikum durch Kinder aus der Beteiligungsgruppe BLICK‘S MAL! gesichtet. Ihre Perspektiven auf die Vorauswahl teilen sie mit den Kurator*innen. 

DIE LONGLIST IST NUR EIN ZWISCHENERGEBNIS  

Aus 233 gültigen Inszenierungsvorschlägen hatten die Kurator*innen 60 ausgewählt, mit denen sie am 28. Juni 2024 in die Diskussion um die Longlist gingen. Nach sieben Stunden Diskussion blieben 36 Produktionen, die sie für die finale Auswahldiskussion über die zehn Gastspiele von AUGENBLICK MAL! 2025, die Anfang September stattfinden wird, nominiert haben.  

Die Longlist markiert ein Zwischenergebnis im Diskussionsprozess über die zehn Gastspiele, die vom 6. bis 11. Mai 2024 im Festival des Theaters für junges Publikum AUGENBLICK MAL! 2025 in Berlin erlebt werden können.  

Mit dieser Auswahl würdigen die Kurator*innen Produktionen, die in erster Linie Lust auf Theater machen, indem sie beispielsweise ihr Publikum unmittelbar einladen, es direkt beteiligen oder herausfordern. Das Auswahlgremium war auf der Suche nach Inszenierungen, die Theater als soziale, künstlerische und interaktive Praxis kenntlich machen, und dabei relevante, aktuelle Themen verhandeln. Die Longlist beweist, dass zeitgenössisches Theater für junges Publikum in Deutschland ganz unterschiedliche Spiel- und Theaterformen umfasst, dass es sich immer wieder neu erfindet und sein Publikum dabei in den Bann ziehen kann. Bei der Auswahl hat das Kuratorium versucht, immer auch auf die regionale Verteilung sowie die Besetzungen und beteiligten Akteur*innen zu achten.  

Die nominierten Produktionen für die Endauswahl der Gastspiele für das Festival des Theaters für junges Publikum AUGENBLICK MAL! 2025 sind hier in der Reihenfolge der eingereichten Vorschläge aufgelistet: 

KINDERTHEATER

THEATER KORMORAN GbR, Bargteheide 

ACHTUNG! Bau:Stille. Ein interaktives Geräuschetheater für Menschen ab 3 Jahren 

Autor*innen: Theater Kormoran; Regie: Kai Fischer und Caroline Heinemann 

Theater La Senty Menti, Frankfurt am Main 

Kooperationspartner: Initiative 9. November e.V., Frankfurt am Main 

ALL THAT MATTERS worauf es ankommt 

Autor*innen: Liora Hilb, Max Tribukait; Regie: Günther Henne 

Die AZUBIS, Hamburg 

Der allerbeste Familienstreit. Ein Familien-Forschungsfest 

Autor*innen: Die AZUBIS; Regie: Kai Fischer und Christopher Weiß 

Theater Münster, Münster 

Der Katze ist es ganz egal 

Autor*innen: Franz Orghandl; Regie: Carina Sophie Eberle 

pulk fiktion GbR, Köln 

Kooperationspartner: In Koproduktion mit Freies Werkstatt Theater Köln, FFT Düsseldorf, Theater an der Ruhr/Mülheim 

Der Schnee von Gestern 

Autor*innen: pulk fiktion; Regie: Hannah Biedermann 

Schauspielhaus Bochum AöR, Bochum 

Kooperationspartner: Theatre-Rites, London 

Es liegt was in der Luft 

Autor*innen: Sue Buckmaster; Regie: Sue Buckmaster 

Theater Marabu, Bonn 

Kooperationspartner: Theater Bonn 

Genauso, nur anders 

Autor*innen: Ensemble-Produktion; Regie: Tina Jücker 

Hennermanns Horde, Frankfurt am Main  

Kooperationspartner.: B.A. Tanz, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) 

GLANZ* 

Autor*innen: Hennermanns Horde; Regie: Célestine Hennermann 

TheaterGrueneSosse, Frankfurt am Main 

Karlsson vom Dach - Solo für ein Publikum in seinen besten Jahren 

Autor*innen: Astrid Lindgren; Regie: Liljan Halfen, Ossian Hain und Arthur Romanowski 

Junges SchauSpielHaus Hamburg, Hamburg  

Nimmerland 

Autor*innen: Brigitte Dethier, Till Wiebel und Ensemble; Regie: Brigitte Dethier 

ZIRKUSMARIA, Berlin 

Nochmal - eine Dilettanzperformance 

Autor*innen: ZIRKUSMARIA; Regie: ZIRKUSMARIA 

Turbahn/Rozman/Kress, Berlin  

Kooperationspartner: FELD Zentrale für junge Performance e.V., Berlin 

O (die shOw) 

Autor*innen: Jan Kress, Julia Turbahn und Jan Rozman; Regie: Jan Kress, Julia Turbahn und Jan Rozman 

GRIPS Theater Berlin, Berlin 

Princess 

Autor*innen: Karsten Dahlem; Regie: Karsten Dahlem 

Theater Marabu, Bonn 

Kooperationspartner: Beethovenfest Bonn und Ruhrfestspiele Recklinghausen 

SPLASH! 

Autor*innen: Ensemble-Produktion; Regie: Tina Jücker und Claus Overkamp 

GbR Michael Bischoff, Sabine Herrberg und Jochen Strodthoff, Hausham 

Kooperationspartner: Theater dasvinzenz, München 

TRAUMMASCHINENTRÄUME - Inklusives Theaterprojekt für menschliche und künstliche Intelligenzen ab 8 Jahren 

Autor*innen: Michael Bischoff, Niklas Kammermeier, Angela Loewen, Domo Nimar, Boris Pietsch, Dagmar Schmidt und Jochen Strodthoff; Regie: Jochen Strodthoff 

theaterkohlenpott Kloke und Hörner GbR, Bochum 

TROJA - Blinde Passagiere im trojanischen Pferd 

Autor*innen: Henner Kallmeyer; Regie: Frank Hörner 

Ballhaus Ost, Berlin 

Kooperationspartner: Sebastian Mauksch 

Warum der Hund das Fleisch durch den Fluss trägt 

Autor*innen: David Lindemann und Antigone Akgün; Regie: Sebastian Mauksch & Team 

Léonard Engel, München 

Kooperationspartner: HochX Theater München  

Wusch! Zak! Puf! Wie man erscheint und verschwindet 

Autor*innen: Léonard Engel; Regie: Léonard Engel 

JUGENDTHEATER

Show and Tell, Hamburg 

Being There: eine antirassistische Performance 

Autor*innen: Das Ensemble; Regie: Julia Hart 

stellwerk weimar e.V., Weimar 

Das Jahr ohne Sommer 

Autor*innen: Eigenproduktion; Regie: Stefanie Heiner, Stephan Mahn und Ensemble 

Yugo Theater, Berlin 

Der Fall der Ana B.: Tagebuch einer Kindheit 

Autor*innen: Ana Bauk; Regie: Jelena Bosanac 

Junges SchauSpielHaus Hamburg, Hamburg 

Die Erfindung meiner Kindheit oder All das, was mir das Leben rettete  

Autor*innen: Stanislava Jevic; Regie: Stanislava Jevic 

Schauburg Theater für junges Publikum, München 

ERIK*A 

Autor*innen: Theresa Seraphin; Regie: Daniel Pfluger, Online-Regie: Lukas März  

stellwerk weimar e.V., Weimar  

Faust - eine Tragödie 

Autor*innen: frei nach Johann Wolfgang von Goethe; Regie: Till Wiebel und Ensemble 

Staatstheater Mainz, Mainz 

Follow me! 

Autor*innen: Felix Berner; Regie: Felix Berner 

Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Weimar 

Jenseits der blauen Grenze 

Autor*innen: Dorit Linke; Regie: Swaantje Lena Kleff 

Städtische Bühnen Osnabrück, Osnabrück 

Malala - Mädchen mit Buch 

Autor*innen: Nick Wood / Überarbeitete Fassung von Jamie Trautmann (Regie) und Tanja Spinger (Dramaturgie); Regie: Jamie Trautmann 

Studio Lev Kassel e.V., Kassel 

NICHTS. Was im Leben wichtig ist. 

Autor*innen: Janne Teller. In einer Fassung von Janis Knorr; Regie: Janis Knorr 

Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus, Dresden 

PEER GYNT 

Autor*innen: nach Henrik Ibsen, in einer Fassung von Joanna Praml und Dorle Trachternach; Regie: Joanna Praml 

FUNDUS THEATER | Forschungstheater, Hamburg 

DER SCHÖNFÜHLSALON 

Autor*innen: FT Team; Regie: FT Team 

Theater Münster, Münster  

Kooperationspartner: sputnic kollektiv 

SKALAR 

Autor*innen: Nils Voges; Regie: Nils Voges 

boat people projekt, Göttingen 

Stell dir vor - auf der Suche nach dem Frieden 

Autor*innen: Christopher Weiß; Regie: Christopher Weiß, Selin Kavak und Reimar de la Chevallerie 

HELIOS Theater, Hamm 

Kooperationspartner: Ishyo Arts Centre (IAC), Kigali 

Talking about silence 

Autor*innen: Steffen Moor; Regie: Carole Karemera und Barbara Kölling 

Junges Ensemble Stuttgart, Stuttgart 

Warum das Kind in der Polenta kocht 

Autor*innen: Nach dem Roman von Aglaja Veteranyi; Regie: Yeşim Nela Keim Schaub 

Thalia Theater GmbH, Hamburg 

Wolf 

Autor*innen: Saša Stanišić; Regie: Camilla Ferraz 

Badisches Staatstheater Karlsruhe, Karlsruhe 

Zukunft Ja [ ] Nein [ ] Vielleicht [ ] haha [ ] 

Autor*innen: Jeanne-Marie Bertram, Lorena Juric-Blazevic, Matthias Pieper, Thalia Schoeller und Arne Vogelgesang; Regie: Arne Vogelgesang 

Alle hier aufgeführten Angaben zu Titeln, Autor*innen, Beteiligten und Kooperationspartnern basieren auf den im Vorschlagsverfahren von Theatern und Akteur*innen und beteiligten Kinder- und Jugendgruppen eingegebenen Daten zu den eingereichten Produktionen.  

Alle für die Endauswahl nominierten Produktionen sind auf www.kjtz.info mit zwei Augensymbolen hervorgehoben. 

Herzlichen Glückwunsch an alle Ensembles, Akteur*innen und Beteiligten!  

Die zehn von den Kurator*innen ausgewählten Gastspiele für AUGENBLICK MAL! 2025 werden in der zweiten Septemberwoche auf https://jungespublikum.blog sowie auf dieser Webseite veröffentlicht. 

SAVE THE DATE: AUGENBLICK MAL! 2025 findet vom 6. bis 11. Mai 2025 in Berlin statt!

Die fünf neuen Kurator*innen werden gemeinsam und vor dem Hintergrund ihrer Perspektiven auf die Darstellenden Künste für junges Publikum die Gastspiel-Auswahl für AUGENBLICK MAL! Das Festival des Theaters für junges Publikum 2025 zustande bringen.

Zwei der fünf Positionen sind diesmal von U21-Jährigen besetzt. Das war eine Forderung für mehr Partizipation im Auswahlprozess, die von der Vertretung für junge Perspektiven ausging, jener Gruppe junger Menschen, die das Festival 2023 aktiv und kritisch mitgestaltet hatte.

Hier nun das Who is Who im beginnenden Sichtungs-und Auswahlprozess:

Ebru Tartıcı Borchers / Wien (Österreich)
ist freie Regisseurin, Schauspielerin und Übersetzerin deutschsprachiger Theaterstücke ins Türkische

Thilo Grawe / Dresden
ist Dramaturg für Partizipationsprozesse am tjg in Dresden, Teil des Aktionsbündnis _____(AB_____)

Sarah Fartuun Heinze / Hamburg
ist freiberufliche Künstler*in an der Schnittstelle zu Theater, Games, Musik und Empowerment :: Loves To Play :: Am liebsten zusammen & ist Teil von dgtl fmnsm und dem MusikTheaterGameStudio SFHKverse

und die Jungkurator*innen unter 21 Jahren...

Mariella Pierza / Berlin
ist Schülerin und langjährige Spielerin u.a. am Jungen DT, jetzt DT jung* in Berlin, war Redaktionsmitglied bei den Hingucker*innen im Festival AUGENBLICK MAL! 2021 und in der Vertretung für junge Perspektiven im Festivals AUGENBLICK MAL! 2023

Alicia Ulfik / Potsdam
studiert Digitale Medienkultur an der Filmuniversität Babelsberg, machte ein FSJ-Kultur bei der Jungen Triennale in Bochum der Ruhrtriennale, wurde anschließend Teil von Drama Control am Jungen Schauspielhaus Bochum und schloss sich der Vertretung für Junge Perspektiven bei AUGENBLICK MAL! 2023 an

Anfang Dezember stellen sich die Kurator*innen auf jungespublikum.blog selbst vor.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, auf die Auswahl und damit auch auf die Denk- und Diskussionsanstöße der Kurator*innen für AUGENBLICK MAL 2025!

Hier findet ihr unsere Galerie mit einer Auswahl von Fotos unserer Festivalfotografin Renata Chueire.

Eröffnung

Workshops, Gespräche, Begegnungen ...

ASSITEJ-Gala und Party

Festivalleben und Team

crossmenu