Kuratorium


Nationale Auswahl

Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie, arbeitete Carsten Brandau als Regieassistent im Schauspiel (u.a. in Heidelberg, Düsseldorf und Dortmund) und stellte erste eigene Regiearbeiten vor. Seit 2003 lebt er in Hamburg als Theater- und Hörspielautor. Seine Texte, die vom Münchner Drei Masken Verlag vertreten werden, wurden mehrfach ausgezeichnet (z.B.: Kaas & Kappes 2013, Mülheimer KinderStückePreis 2015 und 2016, Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin 2017, Nominierung Heidelberger Autorenpreis 2018). Brandau gibt immer wieder Schreib-Workshops (u.a. am Hamburger Schauspielhaus) und leitet seit 2012 die partizipatorische Stadtteilperformance „Altona macht auf! Sehnsuchtsfenster & Balkontheater“, die 2015 für den BKM-Preis Kulturelle Bildung nominiert war und 2017 mit dem renommierten Hamburger Stadtteilkulturpreis ausgezeichnet wurde.

Nationale Auswahl

Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Komparatistik und Philosophie an der Ruhr-Universität in Bochum leitete Bianca Sue Henne 10 Jahre lang das Junge Theater am Theater Nordhausen, bevor sie für zwei Jahre als Leiterin Junges Theater|BOXX ans Theater Heilbronn wechselte. Seit August 2018 ist sie als stellvertretende Künstlerische Leiterin des Jungen Staatstheaters Parchim am Mecklenburgischen Staatstheater engagiert.
Bianca Sue Henne arbeitet vornehmlich als Regisseurin u.a. am Theater Nordhausen, schwarzweissfigurentheater, Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen, ensemble art&fakt, Theater Heilbronn, Mecklenburgisches Staatsheater (Schwerin/Parchim), die Badische Landesbühne Bruchsal.
Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit engagiert sie sich für das zeitgenössische Theater für junges Publikum, ob als Jurorin des ersten und vierten WILDWECHSEL-Festivals, für WEGE INS THEATER oder im Kuratorium für Augenblick mal! 2019. Seit kurzem ist sie Mitglied des Vorstands des ASSITEJ Deutschland e.V., wo sie sich für Darstellende Kunst für junges Publikum im ländlichen Raum einsetzt.

Nationale Auswahl

Ina Karr studierte Musikwissenschaft und Germanistik sowie Schulmusik in Freiburg. Sie arbeitete als Autorin für Tages- und Fachzeitschriften und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Freiburger Lehrstuhl für Musik und Literatur bevor sie als Dramaturgin für zeitgenössisches Musiktheater zu Musik der Jahrhunderte Stuttgart wechselte. Von 2002 bis 2005 war sie Dramaturgin des Nationaltheater Mannheim, anschließend Operndirektorin am Oldenburgischen Staatstheater. Seit 2014/15 ist sie Chefdramaturgin der Oper am Staatstheater Mainz. Sie verantwortete zahlreiche Uraufführungen, unter anderem in Kooperation mit den Schwetzinger SWR Festspielen und der Biennale München. Unter ihrer Leitung entstanden insbesondere auch zeitgenössische Werke für junges Publikum. Darüber hinaus war sie Kuratorin für das europäische Festival und den Kongress Happy New Ears Mannheim 2016, leitete das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte internationale Musiktheaterprojekt Tamass mit Projektphasen im Libanon und war 2018 Produktionsdramaturgin bei den Salzburger Festspielen für Mozarts Die Zauberflöte (Regie: Lydia Steier).

Nationale Auswahl

Eva-Maria Magel, 1970 im unterfränkischen Marktheidenfeld geboren, wo sie bis zum Abitur lebte. Erstes Kindertheaterstück, mit ungefähr sechs, „Des Kaisers neue Kleider“ im Stadttheater Würzburg. Erster Film, auch um die Zeit, „Das Dschungelbuch“. Wurde als Jugendliche umso wilder, was den Konsum von Theater, Literatur, Film, Tanz, anging. Sie hat Germanistik und Romanistik in Regensburg und Paris studiert und in Italien geforscht. Prägende Jahre an der Universität Konstanz, wo sie mit einer Arbeit zu Mme de Staël abschloss. Wollte eigentlich forschen, ist aber glücklich gelandet bei dem, was sie schon mit 16 in einer Regionalzeitung angefangen hatte: Journalismus. 1999 hat sie ein Volontariat bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung absolviert, wo sie seither Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Ausgabe ist. Sie schreibt vor allem über Tanz, Theater, Film und widmet sich der Darstellenden Kunst für junges Publikum. Außerdem bespricht sie Kinderbücher und hat ein paar Aufsätze veröffentlicht, vor allem zur Filmgeschichte.

Nationale Auswahl

Çığır Özyurt-Güneş  wurde 1983 in Berlin geboren. In seiner Jugend hat er selbst an einigen Musik- und Theaterprojekten teilgenommen und als Schüler mit Jugendarbeit begonnen. Nach seinem Zivildienst in der Türkei hat er Theater gespielt und als Regieassistent bei der Jugendtheaterwerkstatt Moabit gearbeitet. Auf erfolgreiche gemeinsame Projekte mit der JTW folgte die kollektive Gründung des JugendtheaterBüro Berlin, heute Theater X, wo Çığır Özyurt-Güneş Regie von vielen Jugendtheaterproduktionen geführt und die musikalische Leitung übernommen hat. Çığır Özyurt-Güneş hat Soziale Arbeit und anschließend Theaterpädagogik studiert und u.a. für Projekte am Gorki Theater und GRIPS Theater gearbeitet. Zurzeit ist er in der Jugendarbeit für Lebenswelt gGmbH in Reinickendorf und als Referent für die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung tätig.

Internationale Auswahl

Iwona Nowacka, 1980 geboren, arbeitet hauptsächlich mit polnischen und deutschen Theatern zusammen. Sie übersetzte u.a. Theatertexte von R. W. Fassbinder, F. Richter, R. Pollesch, G. Danckwart, K. Šagor, C. Brandau, Nolte Decar, K. Brunner, B. Park, M. Rau und hat für ihre Arbeit zahlreiche Stipendien erhalten: Residenz an der Villa Decius in Krakau (2012), Stipendium des polnischen Kulturministers und Residenz Baltic Centre for Writers and Translators in Visby (2013), zweimalige Stipendiatin des Internationalen Visegrad-Fonds (2014 in Prag; 2016 in Budapest), Schritte-Programm am Literarischen Colloquium Berlin und im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop (2017). 2018 war sie Stipendiatin des Kulturkontakt Austria in Wien. Seit 2014 kuratiert Iwona Nowacka zusammen mit Dorota Kowalkowska das deutsch-polnische Festival der Jugenddramatik Z Ogniem w Głowie am Teatr Dramatyczny in Wałbrzych. Außerdem entwickelt sie zusammen mit Janek Turkowski Storytelling-Video-Performances als freies Minikollektiv Turkowski & Nowacka.

Internationale Auswahl

Gyuri Vidovszky ist der Direktor des Kolibri Theaters, einem der führenden Theater für Kinder und Jugendliche in Ungarn. Er verbringt seine Zeit in Budapest, wo seine Familie lebt, und Dublin, wo er an der Dublin City Universität promoviert. Seit fast zwei Jahrzehnten ist er als Theater- und Filmlehrer tätig, hat bei nationalen Jugendtheaterfestivals Nachwuchs-Ensembles inszeniert und Workshops mit jungen Schauspieler*innen in der Türkei, Israel, Finnland, Estland, Deutschland und Irland durchgeführt.
Seit 2002 ist Gyuri als professioneller Theaterregisseur tätig und hat fast 50 Produktionen, vor allem für junge Erwachsene, in Ungarn, Serbien, der Ukraine, Rumänien und Irland realisiert. Diese Produktionen haben in Ungarn zahlreiche ASSITEJ-Auszeichnungen erhalten. 2011 erhielt er den Preis der ungarischen Kritiker für die beste Produktion für junges Publikum für Cyber Cyrano, die erste gemeinsame Produktion mit István Tasnádi.
Gyuri Vidovszky ist seit 2010 Vorstandsmitglied des ungarischen Zentrums von ASSITEJ.

Internationale Auswahl

Olga Zaets wurde 1981 in Tjumen, Westsibirien, geboren und hat an der Staatlichen Universität Tjumen Internationale Beziehungen studiert. Sie hat jede Gelegenheit genutzt, um an internationalen Projekten teilzunehmen, bei internationalen Konferenzen Vorträge zu halten, als Volontärin in verschiedenen Ländern zu arbeiten und zu reisen. 2005 hat sie an der Universität Erfurt ihren Magister in Politikwissenschaft erworben. Sie absolvierte Praktika beim UNHCR, der Flüchtlingskommision der UN, in Moskau und beim EU-Ausschuss der Regionen in Brüssel.
Heute ist Olga Zaets Koordinatorin für internationale Projekte am Rostow-am-Don Akademischen Jugendtheater, Co-Kuratorin des internationalen Kinder- und Jugendtheaterfestivals Minifest und Co-Kuratorin des internationalen Puppentheaterfestivals Tchir Tchayaan in Abakan, in der Republik Chakassien. Zusammen mit Oleg Loyevski hat sie das Deutsch-Russische Theaterlaboratorium gegründet – ein Projekt, das am Rostow-am-Don Jugendtheater und am Theater an der Parkaue in Berlin realisiert wird.

Termine


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